Nutzgarten im Juni: Ernten, pflegen und nachsäen – deine To-dos
Im Juni startet die Ernte – und gleichzeitig entscheidet gute Pflege über Qualität und Menge. Mit wenigen Handgriffen lenkst du Wasser, Nährstoffe und Licht dorthin, wo sie gebraucht werden.
Dieser Leitfaden zeigt dir, was jetzt wichtig ist: Tomaten richtig ausgeizen, Obstbäume mulchen und wässern, Pfirsiche ausdünnen, Gurken und Erdbeeren versorgen, sowie Bohnen und Salate rechtzeitig nachsäen.
Wichtig bei Kartoffelwasser gegen Giersch
- Verwende nur ungesalzenes Kartoffelwasser, damit Boden und Nachbarpflanzen nicht zusätzlich belastet werden.
- Giersch treibt aus Wurzelresten wieder aus; eine einzelne Anwendung reicht deshalb meist nicht aus.
- Bringe heißes Wasser gezielt auf die Gierschstellen und schütze angrenzende Kulturpflanzen vor der Hitze.
Im Juni erntest du die ersten Früchte
Kaum ist der Sommer da, kannst du dich im Nutzgarten schon über die ersten reifen Erdbeeren, Kirschen oder Himbeeren freuen. Gleichzeitig wartet jedoch noch einiges an Pflegearbeit auf dich, damit dein Gemüse und Obst weiterhin prächtig gedeiht.
Tomaten richtig pflegen für reiche Ernte
Deine Tomaten entwickeln in den Blattachseln regelmäßig sogenannte Geiztriebe. Entferne diese am besten wöchentlich, denn sie entziehen der Pflanze unnötig Kraft und Platz. Lässt du die Seitentriebe wachsen, geht das oft zu Lasten der Fruchtqualität und Stabilität. Wer viele und große Tomaten ernten möchte, sollte aufs Ausgeizen also nicht verzichten. Achte zusätzlich auf eine konstante Wasserversorgung, das sichert eine ausgewogene Fruchtbildung.
Rasen und Baumscheiben richtig pflegen
Im Sommer brauchen deine Obstbäume besondere Aufmerksamkeit. Rasen und Unkraut konkurrieren nun intensiv mit den Bäumen um Wasser und Nährstoffe. Halte die Grasfläche rund um die Bäume daher kurz, damit Pilzkrankheiten wie die Kragenfäule kaum Chancen haben.
Den Bereich direkt am Stamm – die sogenannte Baumscheibe – lässt du am besten frei von Bewuchs. Mulche mit organischem Material wie Rasenschnitt, damit der Boden nicht austrocknet und Unkraut wenig Angriffsfläche hat. Trage frischen Rasenschnitt dünn auf und erneuere die Schicht wöchentlich.
Ein Tipp: Gib vorher ein bis zwei Hände voll Hornspäne auf die Erde, um deine Bäume mit Nährstoffen zu versorgen.
Den Obstgarten bei Trockenheit richtig wässern
Gerade in trockenen Wochen brauchen Apfel, Pfirsich und Co. großzügige Wassergaben. Für größere Obstbäume solltest du zum Beispiel mindestens einmal pro Woche bis zu 40 Liter Wasser einplanen. Decke außerdem den Wurzelbereich, also die Baumscheibe, mit Rindenkompost ab, um die Verdunstung zu verringern. Praktisch sind auch Mulchscheiben aus Kokosfaser, die du zum Gießen einfach anheben kannst.
Kräuter wie Rosmarin und Lavendel zurückschneiden
Erntest du Rosmarin nicht regelmäßg für die Küche, lohnt es sich, ihn nach der Blüte kräftig zurückzuschneiden. Sonst verkahlt dein Rosmarin schnell an der Basis und wirkt ungepflegt. Gerade jetzt, zum Start des Sommers, verträgt die Pflanze sogar einen stärkeren Rückschnitt gut. Der gleiche Tipp gilt auch für Lavendel: Jetzt ist der beste Zeitpunkt für eine kräftige Verjüngungskur.
Pfirsichbaum ausdünnen für bessere Früchte
Wenn an deinem Pfirsichbaum zu viele junge Früchte wachsen, solltest du im Juni gezielt auslichten. Optimal ist es, nur etwa alle zehn Zentimeter eine Frucht am Trieb zu belassen. So steckst du die Energie in kräftige, aromatische Pfirsiche und verlängerst gleichzeitig das gesunde Leben deines Baumes. Pfirsich hat schwarze Punkte
Mehr Tipps rund um die wichtigsten Pflegearbeiten findest du auch in unserem Ratgeber zu den Arbeiten im Frühling im Garten wichtige Gartenarbeiten im Frühling. Wenn du deinen Nutzgarten besonders naturnah pflegen möchtest, helfen dir unsere Ideen zum natürlichen Pflanzenschutz ohne Chemie.
Nach dem 21. Juni keine Rhabarberstängel mehr ernten
Sobald der 21. Juni vorbei ist, solltest du auf das Ernten weiterer Rhabarberstangen verzichten. In dieser Zeit schmecken sie nicht mehr so mild und der Rhabarber braucht die Blätter dringend, um Kraft für die nächste Saison zu sammeln.
Arbeite nach deiner letzten Ernte zwei bis drei Liter Kompost locker in den Boden ein. Blütenstängel, die jetzt erscheinen, solltest du entfernen. Ein kleiner Tipp: Die großen Blätter vom letzten Schnitt sind ideal, um damit Himbeer- oder Johannisbeersträucher zu mulchen.
Rhabarber erfolgreich-anbauen
Johanniskraut vielseitig nutzen
Von Johanniskraut gibt es verschiedene Arten, doch für Hausmittel kommt nur das sogenannte Tüpfel-Johanniskraut (Hypericum perforatum) infrage. Möchtest du ein wirksames Johanniskraut-Öl herstellen, pflücke Ende Juni bei sonnigem Wetter die Blütenbüschel.
Gib sie in helle Gläser und übergieße sie anschließend mit kalt gepresstem Olivenöl. Lass das Gefäß vier bis fünf Wochen an einem sonnigen Platz ziehen, nimm den Deckel hin und wieder ab, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
Sobald das Öl einen rubinroten Farbton angenommen hat, filtere die Blüten mit einem Tuch ab und fülle das fertige Öl in braune Flaschen. Wichtig ist, dass du die mit Öl eingeriebenen Hautstellen vor UV-Strahlung schützt.
Zitronen-Johanniskraut (Hypericum hircinum) verströmt mit seinen Blättern einen Duft, der an Melisse und Zitronen-Eukalyptus erinnert – perfekt für einen entspannenden Tee. Auch seine üppigen Blüten machen diese Pflanze zu einem attraktiven Hingucker im Garten.
Kürbis am Kompost clever pflanzen
Direkt neben dem Kompostbehälter fühlen sich ein oder zwei Kürbispflanzen besonders wohl. Lenk die Ranken einfach an den Seiten des Behälters entlang nach oben. Die großen Blätter schützen den Kompost vor zu starker Durchnässung, falls es heftig regnet und sorgen so für ein ausgeglichenes Klima.
Mit dem nährstoffreichen Boden direkt am Kompost wachsen die Pflanzen kräftig. Ein kleiner Tipp für dich: Willst du möglichst große Kürbisse ernten, solltest du pro Pflanze nur die ersten beiden Früchte belassen und die übrigen schon im Jungstadium entfernen.
Kürbis richtig anbauen
Erdbeeren mit Nährstoffen versorgen
Immertragende Erdbeersorten wie ‘Elan’ bringen bis weit in den Herbst hinein ständig neue Blüten und Früchte hervor. Damit die Pflanzen diese Leistung bewältigen, brauchen sie konsequent alle ein bis zwei Wochen einen Teelöffel organischen Beerendünger, den du sorgfältig rund um jede Staude in die Erde arbeitest. Stehen deine Erdbeeren im Topf oder in einer Hängeampel, darf der Wurzelballen außerdem nie komplett austrocknen.
Buschbohnen – Aussaat bis in den Juni möglich
Im Gegensatz zu Stangenbohnen kannst du Buschbohnen ganz entspannt noch bis Ende Juni aussäen. Dafür ziehst du Reihen mit etwa 40 Zentimetern Abstand, gibst alle zwei bis drei Zentimeter einen Samen etwa drei Zentimeter tief in die Erde und deckst sie ab.
Alternativ kannst du die sogenannte Horstsaat ausprobieren: Alle fünf bis acht Zentimeter kommen drei bis fünf Bohnen in die Erde. Danach das Saatbett mit Erde bedecken und gut angießen. Welche weiteren Gemüsearten für Einsteiger besonders unkompliziert sind, erfährst du im Beitrag Gemüse anbauen leicht gemacht.
Der richtige Zeitpunkt für die letzte Spargelernte
Bis spätestens zum Johannistag am 24. Juni solltest du deinen Spargel zum letzten Mal ernten – frühe Sorten vertragen es oft sogar, wenn du schon Mitte Juni die Ernte beendest. Danach bekommt das Spargelbeet Ruhe, damit die Pflanzen Kraft sammeln können und im nächsten Jahr erneut fleißig austreiben. Hornmehl gibt deinen Pflanzen dabei einen extra Energieschub für die Regeneration. grünen Spargel im eigenen Garten anbauen
Gurkenpflege im Sommer: Weniger ist oft mehr
Damit deine Salatgurken kräftige Ranken entwickeln und nicht zu viele Früchte auf einmal tragen, ist regelmäßiges Ausdünnen angesagt. Am besten lässt du an jedem Seitentrieb nur die erste Frucht stehen, und zwar beim sechsten Blatt.
Die anderen Früchte sowie die jungen Triebe näher am Hauptstängel solltest du entfernen. Denke daran, dass Schlangengurken an heißen Tagen durstig sind und bis zu drei Liter Wasser pro Tag brauchen. Vergisst du das Gießen, werfen Gurken schnell ihre Früchte ab – ein wichtiger Gartentipp für die Ernte.
Ganzjährig frischen Salat genießen
Wenn du immer frischen Salat im Garten oder auf dem Balkon ernten möchtest, solltest du regelmäßig Jungpflanzen nachziehen. Im Sommer funktionieren hitzefeste Sorten wie ‘Lollo’ oder ‘Dynamite’ besonders gut. Bei hohen Temperaturen keimen die Samen oft schlecht – deswegen empfiehlt es sich, besonders Pflück- und Kopfsalat abends auszusäen, reichlich zu bewässern und mit einem weißen Vlies vor Hitze zu schützen, bis die Keimlinge erscheinen.
Noch mehr Tipps, wie du erfolgreich Gemüse in deinem Garten anbaust, findest du auf der Seite Gemüse anbauen leicht gemacht.
Auf wenig Platz Gemüse anbauen
Auch wenn dein Garten klein ist oder du nur einen Balkon zur Verfügung hast, musst du auf knackigen Salat nicht verzichten. Pflücksalat lässt sich problemlos in einer Schale aussäen. Ein Hochbeet ist ebenfalls eine beliebte Option, wenn du trotz wenig Platz viele verschiedene Gemüsesorten anbauen möchtest. Schau dir dazu den umfassenden Ratgeber rund ums Bepflanzen deines Hochbeets an.
Tomaten und Gurken im Gewächshaus richtig schützen
Bei starker Sonneneinstrahlung brauchen deine Tomaten und Gurken im Gewächshaus besonderen Schutz vor der Hitze. Mit einem Schattiernetz unter dem Dach – und wenn nötig auch an den Seiten – sorgst du für Abkühlung. Frische Luft ist ebenso wichtig: Öffne die Dachfenster regelmäßig, damit die warme Luft entweichen kann. Besonders praktisch sind automatische Fensteröffner, die sich bei hohen Temperaturen ganz von selbst öffnen.
Weinreben im Sommer schneiden – für süße Trauben
Um im Herbst große, aromatische Trauben zu ernten, lohnt es sich, die Weinreben während der Blüte einem gezielten Sommerschnitt zu unterziehen. Schneide dazu jeden Fruchttrieb ein paar Blätter nach dem letzten Blütenbüschel ab und kürze Seitentriebe, die du für das nächste Jahr nicht brauchst, auf zwei bis drei Blätter.
So bekommen deine Trauben mehr Sonne und das Wasser bleibt ihnen vorbehalten statt über die Blätter zu verdunsten. Sei dabei jedoch vorsichtig mit der Menge der abgeschnittenen Blätter – sie sind für die Zuckerproduktion im Sommer unerlässlich.
Im Juli ist es ratsam, lieber zur Ausdünnung des Fruchtbehangs zu greifen, um die Balance zwischen Blattmasse und Fruchtenwicklung zu erhalten.
Weitere Anregungen für die richtigen Gartenarbeiten findest du im Ratgeber Garten im April: Säen, pflanzen, pflegen.
Wie du deine Kirschen vor Monilia schützt
Der Pilz, der für die Monilia-Fruchtfäule verantwortlich ist, nutzt kleine Verletzungen oder Risse an deinen Kirschen, um einzudringen. Die befallenen Früchte beginnen noch am Baum zu faulen. Typischerweise zeigen sich dabei auffällige, ringförmige Polster mit Sporen.
Nicht selten trocknet das Obst aus und bleibt als sogenannte Fruchtmumie am Baum hängen. Damit sich die Krankheit erst gar nicht ausbreiten kann, solltest du alle alten Kirschen, die noch im Baum hängen, regelmäßig entfernen.
Erkennst du erste Anzeichen der Erkrankung, hilft der gezielte Einsatz von Pflanzenschutzmitteln – lies hierzu immer aufmerksam die jeweiligen Anwendungshinweise, damit du die vorgeschriebene Wartezeit einhältst. Möchtest du zu natürlicheren Mitteln greifen, findest du bei Garten & Balkon ohne Chemie viele hilfreiche Tipps.
Junglauch richtig pflanzen und pflegen
Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um vorgezogenen Lauch für die Ernte im Herbst und Winter zu pflanzen. Halte etwa zwölf Zentimeter Abstand zwischen den einzelnen Lauchpflanzen und ziehe Reihen mit mindestens dreißig Zentimetern Abstand. Die Pflanzen setzt du etwa 15 Zentimeter tief in die Erde. Wenn sich die Lauchstangen gut etabliert haben, kannst du die entstandenen Furchen wieder mit Erde auffüllen. Für schön weiße Schäfte lohnt es sich, im August den Lauch erneut sorgfältig anzuhäufeln.
Natürliche Stärkung für Tomaten und andere empfindliche Kulturen
Um deine Tomaten und andere empfindliche Gemüsearten robuster gegen Pilzkrankheiten zu machen, eignen sich Kräuterbrühen aus Brennnesseln, Ackerschachtelhalm, Rainfarn oder Beinwell gut. Dafür nimmst du eine Handvoll des jeweiligen Krauts, gießt es mit einem Liter kaltem Wasser auf und lässt die Mischung einen Tag lang stehen.
Zwischendurch kannst du sie ruhig gelegentlich umrühren. Die Mischung enthält wertvolles Kalium und wichtige Spurenelemente, die deinen Pflanzen zu mehr Widerstandskraft verhelfen. Weitere Tipps rund um den Anbau findest du bei Gemüse anbauen leicht gemacht.
Rutenpflege bei Sommer-Himbeeren
Nach der Ernte solltest du alle alten Ruten deiner Sommerhimbeeren ganz unten abschneiden. Neue, kräftige Triebe, die im nächsten Jahr Früchte tragen, lässt du stehen – ideal sind pro Meter acht bis zehn Stück. Die übrigen, schwächeren Ruten reißt du am besten mit einem kräftigen Zug aus der Erde. So stellst du sicher, dass nur gesunde, starke Jungtriebe übrig bleiben und die Pflanzen kraftvoll ins nächste Jahr starten können. Himbeeren schneiden leicht gemacht
Juniriss bei Apfel- und Birnbäumen: Wasserschosse entfernen
Wenn du deine Apfel- oder Birnbäume kräftig zurückgeschnitten hast, treiben sie oft zahlreiche sogenannte Wasserschosse aus. Egal ob im Sommer oder nach dem traditionellen Winterschnitt: Diese Neutriebe solltest du rechtzeitig entfernen. Am besten nutzt du die Juniriss-Methode: Reiße die noch weichen, nicht verholzten Triebe (sie sind meist 30 bis 40 Zentimeter lang) mit einem schnellen Ruck entgegen der Wuchsrichtung ab. So ziehst du auch die schlafenden Knospen mit heraus und beugst neuem Wildwuchs vor.
Holunderblüten richtig sammeln und verwenden
Frische Holunderblüten sind Anfang Juni ideal zum Sammeln – besonders nach einigen warmen Tagen lohnt sich ein früher Gang durch den Garten. Die Blüten besitzen am Vormittag das intensivste Aroma. Schüttle die Dolden vorsichtig aus und tauche sie dann kurz in eiskaltes Wasser, damit kleine Insekten entfernt werden. Lass die Blüten auf Küchenpapier abtropfen, bevor du sie für die Herstellung von Holunderblütensirup oder Holundersekt nutzt.
Erdflöhe an Radieschen erkennen und vorbeugen
Entdeckst du an den unteren Blättern deiner Radieschen viele kleine Löcher und siehst gleichzeitig winzige, flinke Käfer davonhüpfen, hast du es wahrscheinlich mit Erdflöhen zu tun. Diese winzigen Schädlinge, kaum größer als drei Millimeter, verbringen den Winter im Boden und kommen im Frühling wieder hervor.
Je nach Art sind sie dunkel gefärbt oder mit gelben Längsstreifen versehen. Sie erscheinen sehr früh im Jahr und verursachen zunächst feine Fraßspuren auf den Blättern, die sich schnell zu auffälligen Löchern ausweiten. Damit sich die Käfer bei dir nicht so wohlfühlen, halte die Erde rund um deine Pflanzen stets feucht und lockere sie regelmäßig auf – so lässt sich der Befall deutlich reduziert.
Mit einem feinmaschigen Netz oder Vlies (Maschenweite maximal 0,8 x 0,8 Millimeter) kannst du im Frühling verhindern, dass die Schädlinge überhaupt an deine Pflanzen gelangen.
Wann solltest du Frühkartoffeln ernten?
Bei Frühkartoffeln ist Geduld manchmal nicht angebracht: Am intensivsten schmecken die Knollen, wenn du sie schon vor dem kompletten Absterben des Laubes erntest. So gelingen dir eigene Kartoffeln im Garten. Allzu lang solltest du nicht warten, denn die zarten Schalen der frühen Sorten machen sie nur begrenzt lagerfähig. Möchtest du mehr über Pflanzzeiten, Anbau und Ernte von Kartoffeln wissen, dann findest du dazu viele praktische Hinweise unter Kartoffeln im Garten anbauen.
Ursachen für Blütenabwurf bei Paprika
Wenn deine Paprikapflanzen plötzlich ihre Blüten verlieren, kann das etliche Gründe haben. Häufig steckt ein zu schnelles Wachstum nach reichhaltigen Düngergaben dahinter. Aber auch anhaltende Trockenheit, kalte Nächte, sehr hohe Temperaturen oder zu geringe Bestäubung führen dazu, dass die Blüten abfallen.
Die beste Temperatur für eine erfolgreiche Bestäubung liegt bei 18 bis 22 Grad Celsius – klettert das Thermometer über 30 Grad, verkümmert der Blütenpollen rasch. Achte deshalb im Gewächshaus oder Frühbeet darauf, bei warmer Witterung regelmäßig gut zu lüften.
Im Freiland empfiehlt es sich, die Paprika alle zwei Wochen moderat zu düngen und auf regelmäßige Wassergaben zu achten. Übrigens: Die Bio-Sorte ‘Pusztagold’ ist deutlich robuster und weniger empfindlich gegenüber diesen Problemen.
Wenn du dich generell auf die Gartenarbeiten im Frühling vorbereiten möchtest, hilft dir diese praktische Übersicht weiter: Checkliste für deine Gartenar beit im Frühling.