Quelle SWR1 “Leute”
Kartoffelkäfer biologisch vertreiben
Die Herausforderung: Biologischer Kampf gegen Kartoffelkäfer
Ein Jeder, der einen Garten besitzt und darin Kartoffeln anbaut, kennt das Problem: Kartoffelkäfer. Diese kleinen, aber tückischen Schädlinge können, wenn sie nicht rechtzeitig bekämpft werden, ganze Ernten zunichtemachen. Auch wenn es zunächst unwahrscheinlich klingt – es gibt durchaus natürliche Möglichkeiten, diese Plage zu vertreiben. Pflanzenarzt René Wadas erläuterte eine solche Methode in der SWR1-Sendung “Leute”.
Mit natürlichen Mitteln gegen Schädlinge
Im Kampf gegen Kartoffelkäfer ist es nötig, einen ganzheitliche Ansatz zu verfolgen, der einerseits wirksam ist, andererseits aber auch die Umwelt schont. Immerhin wollen wir in unserem Garten nicht nur ernten, sondern auch ein lebendiges und gesundes Ökosystem fördern.
Eine Möglichkeit besteht darin, bestimmte Kräutermischungen zu verwenden, die Kartoffelkäfer auf natürliche Weise fernhalten. Ein Beispiel dafür ist die Bio-Kräutermischung aus Rainfarn und Wermut, die hier erhältlich ist.
So funktioniert die natürliche Abwehr
Diese spezielle Kräutermischung nutzt die natürliche Abwehrkraft von Rainfarn und Wermut. Beide Pflanzen haben Eigenschaften, die Kartoffelkäfer abstoßen und somit dazu beitragen, den Befall zu minimieren. Es handelt sich hierbei um eine sehr umweltfreundliche Methode, die zudem einfach anzuwenden ist.
Anwendung der Kräutermischung gegen Kartoffelkäfer
Nachdem du dir die Bio-Kräutermischung aus Rainfarn und Wermut besorgt hast, beginnst du mit der Anwendung im zeitigen Frühjahr, sobald die ersten Kartoffelkäfer zu sehen sind. Du vermischst die Kräuter mit Wasser und sprühst diese Mischung auf die Blätter deiner Kartoffelpflanzen. Die enthaltenen ätherischen Öle der Kräuter machen die Kartoffelpflanzen unattraktiv für die Käfer, und so können sie ohne chemische Pestizide in Schach gehalten werden.
Zusätzliche Präventionsmaßnahmen
Zusätzlich zur Anwendung der Kräutermischung empfiehlt es sich, weitere Präventionsmaßnahmen zu ergreifen. Dazu gehört etwa das regelmäßige Absammeln der Käfer und ihrer Larven von den Pflanzen. Auch eine Fruchtfolge, bei der Kartoffeln nicht jedes Jahr an derselben Stelle gepflanzt werden, kann den Befall durch Kartoffelkäfer reduzieren.
Denke daran, dass biologischer Pflanzenschutz Geduld erfordert und keine 100%ige Wirksamkeit garantiert. Es geht hierbei darum, einen gesunden Umgang mit unserem Ökosystem zu fördern und Schädlinge innerhalb eines vertretbaren Rahmens zu halten.
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Quelle SWR1 “Leute”