Weidenbohrer an Weiden: Befall erkennen und bekämpfen
Deine Weide wirkt plötzlich geschwächt, verfärbt sich früh oder einzelne Zweige vertrocknen? Dahinter kann der Weidenbohrer stecken – gut versteckt im Holz.
Hier liest du, woran du den Befall erkennst und was jetzt hilft: Bohrlöcher prüfen, Larven mit Draht sondieren, biologische Mittel nutzen und die Weide stärken.
Kurz erklärt
Der Weidenbohrer frisst als Larve tief im Holz deiner Weide und kann sie instabil machen; frühe Laubverfärbung, vertrocknete Zweige und Bohrlöcher sind Warnzeichen. Entferne Larven möglichst früh, zum Beispiel mit einem Draht aus dem Bohrloch.
Wichtig bei Weidenbohrer an Weiden
- Als Larve lebt der Schädling versteckt im Holz; typische Frühsymptome an deiner Weide sind früh verfärbtes Laub, plötzlich vertrocknende Zweige und Bohrlöcher an Stamm oder dicken Ästen.
- Durch den tiefen Fraß kann deine Weide absterben oder instabil werden – bei großen Gartenbäumen entsteht ein Sicherheitsrisiko.
So erkennst du den Weidenbohrer
Ein erstes Anzeichen für den Weidenbohrer in Weide ist, wenn sich das Laub der Weide früher als üblich verfärbt oder wenn Zweige plötzlich vertrocknen. Oft sieht man auch Bohrlöcher am Stamm oder an dickeren Ästen. René Wadas rät, hier sehr genau hinzusehen. Denn der Weidenbohrer lebt versteckt im Holz, wo er sich langsam durchfrisst. Besonders in alten oder geschwächten Bäumen fühlt er sich wohl.
Was kannst du gegen den Weidenbohrer tun?
Wenn du einen Befall feststellst, ist schnelles Handeln wichtig. Man kann die Bohrlöcher mit Draht sondieren, um die Larve herauszuholen. Manche nutzen auch spezielle biologische Mittel. Auch das Stärken des Baumes durch gute Pflege hilft, den Schädling abzuwehren. Wichtig ist, dass du regelmäßig kontrollierst und im Zweifelsfall fachlichen Rat einholst.
Warum ist der Weidenbohrer in Weiden so gefährlich?
Der Weidenbohrer in Weide ist so gefährlich, weil er tief ins Holz vordringt. Dort kann er den Baum so sehr schädigen, dass dieser abstirbt oder instabil wird. Besonders bei großen Gartenbäumen kann das ein Sicherheitsrisiko sein. Darum lohnt es sich, schon beim ersten Verdacht zu handeln und nicht zu warten, bis es zu spät ist.
Fazit:
Wenn du aufmerksam bist und weißt, worauf du achten musst, kannst du deine Weide gut vor dem Weidenbohrer schützen. Höre auf Experten wie René Wadas, kontrolliere deine Bäume regelmäßig und handle bei den ersten Anzeichen. So bleibt deine Weide gesund und schön.
Quelle: WRD
Der Pflanzenarzt René Wadas erklärt in der WDR-Sendung “Kölner Treff”, wie man erkennen kann, ob eine Weide vom Weidenbohrer befallen ist.