Bio-Dünger für Obstbäume: Dosierung, Zeitpunkt & Anwendung

Du willst stabile Erträge und gesunde Früchte ohne Überdüngung? Mit einem organisch-mineralischen NPK 6-3-6 versorgst du Blatt, Wurzel und Frucht gleichmäßig und schonst den Boden.

Hier erfährst du, wie du den Dünger mit Mykorrhiza richtig ausbringst: wo (Kronentraufe), wann (Frühjahr und bis Mitte Juni) und wie viel (50 g/m² je Gabe).

Bio-Dünger für Obstbäume: Dosierung, Zeitpunkt & Anwendung

Bio-Dünger für Obstbäume

Natürlicher NPK-Dünger aus organischen Stoffen, Meeresmineralien und Mykorrhiza-Pilzen. Ideale Vollversorgung von Blatt, Frucht und Wurzel. Mykorrhiza-Pilze beleben den Boden und unterstützen die Nährstoffaufnahme. Das ausgewogene Nährstoffverhältnis sorgt für gleichmäßiges Wachstum, einen guten Fruchtertrag und gesunde Früchte.

Art Nr: 1duegrobst902

Größe: 2 kg

Art des Düngers: organisch-mineralischer NPK-Dünger 6+3+6

Nährstoffe/Nebenbestandteile:

-Pflanzliche Stoffe aus der Lebens-, Genuss-, und Futtermittelherstellung

-Haarmehl

-3% Schwefel, 1% Magnesium

-Mykorrhiza

-61% org. Substanz

Pflanzenspektrum: Obstgehölze

Art der Anwendung:

-1-2 Anwendungen pro Jahr während derVegetationsperiode

-2x jährlich = 50 g/m² (Gesamtmenge/Jahr = 100 g/m²)

-Ausbringung am Besten im Kronenrandbereich Kronentraufe) der Bäume.

Menge ergibt: 1 Messbecher (beiliegend) = ca. 15 g

Nützliche Hinweise:

-Calcium gegen Stippigkeit

-auch Depotwirkung

-auch in Mischkulturen anwendbar

-keine Ballastsalze zugeführt (keine Bodenveränderungen)

-keine Nährstoffauswaschung ins Grundwasser

-Bei Neupflanzung/Nachdüngung im Kronenrandbereich ausbringen + in den Boden einarbeiten

-bis Mitte Juni zweite Düngung – optimale Blütenbildung für Folgejahr

Dosierung und Zeitpunkt

Gib pro Anwendung 50 g/m² im Wurzelbereich deiner Obstgehölze aus und beschränke dich dabei auf 1–2 Düngergaben während der Vegetationsperiode. Idealerweise erfolgt die erste Gabe im Frühjahr zum Austrieb, damit die Bäume und Sträucher von Beginn an ausreichend versorgt sind. Sofern eine zweite Düngung erforderlich ist, sollte diese spätestens bis Mitte Juni erfolgen, da auf diese Weise die Bildung der Blütenanlagen für das kommende Jahr unterstützt wird.

Auf spätere Stickstoffgaben solltest du hingegen verzichten, da sie zwar das Triebwachstum anregen, gleichzeitig jedoch zu weichen, weniger ausgereiften Trieben führen können. Dadurch sinkt wiederum die Winterhärte der Pflanzen. Um die Nährstoffe gleichmäßig bereitzustellen, empfiehlt es sich außerdem, die Gesamtmenge auf zwei gleich große Anwendungen aufzuteilen. Halte dich dabei stets an die empfohlenen Aufwandmengen, damit eine Überdüngung vermieden wird.

Richtige Ausbringung im Kronenbereich

Verteile den Dünger möglichst gleichmäßig im Bereich der Kronentraufe, also unter dem äußeren Rand der Baum- oder Strauchkrone. Direkt am Stamm solltest du dagegen nicht düngen, da sich die aufnahmefähigen Feinwurzeln überwiegend weiter außen befinden. Arbeite den Dünger anschließend flach in die obere Bodenschicht ein und gieße die Fläche danach gründlich an. Dadurch gelangen sowohl die Nährstoffe als auch die enthaltenen Mykorrhiza-Pilze in engen Kontakt mit dem Boden und können ihre Wirkung optimal entfalten.

Sowohl bei Neupflanzungen als auch bei bestehenden Obstgehölzen sollte die Einarbeitung bevorzugt im Kronenrandbereich erfolgen. Zusätzlich hilft eine dünne Mulchschicht dabei, die Bodenfeuchtigkeit länger zu erhalten und die biologische Aktivität im Boden zu fördern. Der Stammfuß selbst sollte jedoch frei bleiben, damit keine Staunässe oder Rindenprobleme entstehen.

Nährstoffe, Symptome erkennen und gezielt handeln

Dank des ausgewogenen NPK-Verhältnisses von 6-3-6 sowie der enthaltenen organischen Substanz unterstützt der Dünger gleichermaßen die Blattbildung, das Wurzelwachstum und die Fruchtentwicklung. Darüber hinaus tragen Magnesium, Schwefel und Calcium zu einer ausgewogenen Nährstoffversorgung bei und fördern die Vitalität der Obstgehölze.

Dennoch lohnt es sich, die Pflanzen regelmäßig zu beobachten, da sich Nährstoffmängel häufig frühzeitig an den Blättern erkennen lassen. So äußert sich ein Stickstoffmangel meist durch hellgrüne bis gelbliche Blätter sowie ein schwaches Triebwachstum. Ein Magnesiummangel zeigt sich dagegen häufig durch Aufhellungen zwischen den Blattadern, während die Blattadern selbst grün bleiben. Calciummangel kann insbesondere bei Äpfeln zur sogenannten Stippigkeit führen, die sich durch kleine braune Punkte unter der Schale bemerkbar macht.

Um solchen Mangelerscheinungen vorzubeugen, solltest du auf eine rechtzeitige Düngung bis spätestens Mitte Juni sowie auf eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit achten. Zeigen die Pflanzen hingegen einen sehr starken Triebzuwachs oder bilden ungewöhnlich weiches Gewebe, kann dies auf eine zu hohe Stickstoffversorgung hindeuten. In diesem Fall empfiehlt es sich, die Düngermenge zu reduzieren und künftig insbesondere auf späte Stickstoffgaben zu verzichten.

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