Tomaten organisch düngen: Bio-Düngestäbchen mit Calcium gegen Blütenendfäule
Du willst kräftige, aromatische Tomaten ernten – ohne Rätselraten bei der Düngung? Bio-Düngestäbchen versorgen deine Pflanzen gezielt und sauber.
Mit VitalCalcium gegen Blütenendfäule und Schwefel für die bessere Stickstoffnutzung. Vegan und fürs ökologische Gärtnern geeignet; NPK 3,1+1,8+1,3.
Wichtig bei Tomaten
- Entferne bei tomaten befallenes Laub oder Früchte zeitnah und arbeite mit sauberem Werkzeug.
- Sorge für schnelles Abtrocknen nach Regen, weil feuchtes Pflanzenmaterial Pilze begünstigt.
- Stärke gesunde Pflanzenteile vorbeugend und vermeide unnötig dichte, schlecht belüftete Standorte.
Spezialdünger für schmackhafte und gesunde Tomaten. Mit 11% VitalCalcium gegen Blütenendfäule. Zusätzlich sorgt der enthaltene Schwefel für eine optimale Ausnutzung des Stickstoffs. Geeignet für ökologisches Gärtnern und frei von tierischen Bestandteilen. 75 g für etwa 20 Tomatenpflanzen.
Art Nr: 1tompe075
Größe: 75 g
Art des Düngers: organisch-mineralischer NPK-Dünger 3,1+1,8+1,3
Nährstoffe/Nebenbestandteile:
- Pflanzliche Stoffe aus der Lebens-, Genuss-, und Futtermittelherstellung
- Oliventresterkompost, Kaffeehäutchen, Vinasse
- 52% organische Substanz, Schwefel
Pflanzenspektrum: Tomaten
- je nach Topfgröße 3-5 Düngestäbchen pro Jungpflanze ins Pflanzloch geben
- beim Umpflanzen Düngung wiederholen
- Aufwandmenge richtet sich nach dem Pflanzenbestand und pH-Wert des Bodens
- Bodenuntersuchung LUFA oder Bodentester aus Fachhandel
Nützliche Hinweise: Enthält 11,2% Calcium gegen Blütenendfäule
Blütenendfäule sicher erkennen
Die ersten Anzeichen zeigen sich meist ab dem ersten Fruchtansatz im frühen bis mittleren Sommer: Am Blütenpol entstehen zunächst wässrige, später braun bis schwarz verfärbte, eingesunkene Stellen; das Gewebe wirkt ledrig und trocknet ein. Häufig betroffen sind die größten Früchte der unteren Trauben, während Blätter und Stängel unauffällig bleiben. Verwechsele das Schadbild nicht mit Sonnenbrand (helle, papierartige Flächen auf der Sonnenseite) oder pilzlichen Blattkrankheiten, die zusätzlich Blatt- und Stängelschäden zeigen. Befallene Früchte reifen nicht aus – entferne sie, damit die Pflanze ihre Energie in gesunde Fruchtansätze lenkt.
Bio-Düngestäbchen mit Calcium richtig einsetzen
Calcium ist in der Pflanze kaum umlagerbar – die Versorgung muss früh und gleichmäßig erfolgen. Stecke die organisch-mineralischen Düngestäbchen beim Pflanzen 3–5 cm tief in die Wurzelzone, leicht versetzt zum Stängel, und gieße anschließend an. Je nach Topfgröße genügen 3–5 Stäbchen pro Jungpflanze; im Beet entsprechend der Pflanzengröße dosieren. Prüfe nach einigen Wochen, ob die Stäbchen zersetzt sind, und stecke bei Bedarf nach, insbesondere ab beginnendem Fruchtansatz. Vermeide gleichzeitig hohe Stickstoff- und Salzgaben, damit Calcium in der Frucht ankommt; der enthaltene Schwefel unterstützt die effiziente Stickstoffnutzung.
Kulturführung: Feuchte, pH und Klima im Griff
Halte die Bodenfeuchte konstant: morgens gründlich gießen, Staunässe vermeiden und den Boden mit 2–3 cm Mulch abdecken, ohne den Stängel zu berühren. In Töpfen auf ausreichendes Volumen und eine verlässliche Wasserversorgung achten; Untersetzer nach Starkregen leeren. Sorge für gute Belüftung und zügiges Abtrocknen, reduziere Hitzestau im Gewächshaus durch Lüften und ggf. leichte Schattierung. Führe locker auf (ein- bis zweitriebig) und gib den Pflanzen ausreichend Abstand für Luftbewegung. Ein pH-Wert im schwach sauren bis neutralen Bereich fördert die Nährstoffverfügbarkeit; übermäßige Stickstoffgaben und stark schwankende Feuchte begünstigen Blütenendfäule.
Blütenendfäule sicher erkennen
Typisch sind dunkelbraune bis schwarze, eingesunkene Flecken am Blütenpol der Frucht; das Gewebe wirkt ledrig und trocknet ein. Häufig betroffen sind die ersten, größeren Früchte, während das Laub oft unauffällig bleibt. Die Ursache ist ein Calciummangel in der Frucht (keine Pilzerkrankung). Begünstigend wirken schwankende Bodenfeuchte, zu hohe Salz- oder Stickstoffgaben, Hitzephasen sowie dichtes Laub im Gewächshaus. Das Problem zeigt sich meist ab dem ersten Fruchtansatz im frühen bis mittleren Sommer.
Vorbeugen durch Kulturführung
Halte die Bodenfeuchte gleichmäßig: morgens gründlich gießen, Staunässe vermeiden und den Boden mulchen, damit er nicht austrocknet. In Töpfen auf ausreichend großes Volumen und eine verlässliche Wasserversorgung achten. Sorge für gute Belüftung und schnelles Abtrocknen nach Regen; ausgegeizte, locker aufgebaute Pflanzen sind weniger gefährdet. Prüfe den pH-Wert (z. B. per Bodenuntersuchung oder Bodentester) und vermeide übermäßige Stickstoffgaben. Da Calcium mit dem Transpirationsstrom transportiert wird, im Gewächshaus regelmäßig lüften und Hitzestaus reduzieren.
Produkt-Tipp
Weitere passende Ratgeber: Nährstoffe, Natürliche Flüssigdünger.