Rasenpflege im Sommer – Was du für einen grünen Teppich tun kannst

Rasenpflege im Sommer – Was du für einen grünen Teppich tun kannst

Auch in der warmen Sommerzeit kannst du viel dafür tun, dass deine Rasenfläche kräftig grün und dicht bleibt. Hohe Temperaturen und wenig Regen machen es dem Rasen zwar nicht leicht, aber mit ein paar einfachen Tricks schaffst du beste Voraussetzungen für gesundes Wachstum.

Schone deinen Rasen in heißen Phasen

Wenn draußen die Sonne brennt, tut es deinem Rasen gut, wenn du nicht zu oft darüber läufst oder ihn übermäßig beanspruchst. So verhinderst du, dass die Halme beschädigt werden oder ausgedorrte Stellen entstehen. Weitere Tipps, wie du deinen Garten auch in Hitzeperioden optimal pflegen kannst, findest du im Beitrag über den Garten im April Garten im April.

Mit diesen Tipps bleibt deine Rasenfläche auch im Sommer widerstandsfähig und frisch. Für nachhaltigen Schutz vor Schädlingen ohne Chemie bietet sich natürlicher Pflanzenschutz an – mehr dazu liest du unter Garten & Balkon ohne Chemie natürlicher Pflanzenschutz.

Die optimale Schnitthöhe im Sommer

Wenn die Sonne im Sommer brennt, solltest du beim Mähen deines Rasens vorsichtig sein: Greife regelmäßig zum Rasenmäher, aber lasse die Grashalme nicht zu kurz werden. Eine Wuchshöhe von vier bis fünf Zentimetern ist dabei ideal, bei sehr heißem Wetter sogar bis zu sechs Zentimeter. Dadurch bleibt die Feuchtigkeit im Boden besser erhalten, und dein Rasen bleibt auch in den Sommermonaten widerstandsfähig. Außerdem sorgt eine ausreichende Blattmasse dafür, dass dein Rasen genügend Energie über die Photosynthese aufnimmt. Besonders an warmen Tagen ist es wichtig, noch ausreichend grünes Laub stehen zu lassen, damit Gräser weiterhin vital bleiben. Halte dich dabei an die Regel: Schneide niemals mehr als ein Drittel der Halmlänge auf einmal ab.

Wie oft solltest du den Rasen mähen?

Wie häufig du den Rasenmäher einsetzen solltest, richtet sich nach der jeweiligen Rasensorte. Zierrasen benötigt meist ein bis zwei Schnitte pro Woche, wobei die Halmlänge zwischen zwei und vier Zentimetern liegen sollte. Der klassische Spielrasen hingegen kommt mit einem Schnitt pro Woche aus und fühlt sich bei einer Höhe von drei bis fünf Zentimetern am wohlsten. Schattenrasen profitierst du mit einer Schnitthöhe von vier bis sechs Zentimetern, bei ebenfalls wöchentlichem Mähen. Hast du einen Kräuterrasen, genügt es, ihn etwa achtmal im Jahr zu stutzen, bei sechs bis zehn Zentimetern Halmlänge. Eine bunte Blumenwiese solltest du dagegen nur zweimal jährlich mähen.

Wovon hängt das Rasenwachstum ab?

Wie schnell dein Rasen wächst, wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Insbesondere Wetterbedingungen, Temperaturen, die Menge an Wasser – sei es durch Bewässerung oder Niederschlag – und eine passende Düngung spielen eine wesentliche Rolle. Je nach Jahreszeit und Standort kann sich das Wachstum also unterscheiden. Für einen nachhaltigen und pflegeleichten Garten mit robustem Rasen helfen dir vielleicht auch die Tipps aus dem Beitrag zu heimischen und pflegeleichten Gartenpflanzen weiter.

Wenn du wissen möchtest, was im April sonst noch im Garten ansteht und wie du deinen Rasen auf den Sommer vorbereitest, findest du viele praktische Hinweise unter Garten im April: Was jetzt säen, pflanzen und pflegen.

Richtiges Gießen im Sommer

Im Sommer ist eine durchdachte Bewässerung entscheidend, damit dein Rasen frisch und vital bleibt. Warte also nicht, bis dein Grün völlig schlapp aussieht – schon wenn einzelne Halme die Köpfe hängen lassen, solltest du zur Gießkanne greifen. Fachleute raten dazu, in warmen Phasen etwa alle vier bis sieben Tage zu wässern, also etwa ein- bis zweimal pro Woche. Ideal sind dabei zwischen 15 und 25 Liter Wasser pro Quadratmeter.

Weitere wichtige Punkte bei der Bewässerung im Sommer

Auch die Bodenbeschaffenheit spielt eine große Rolle: Hast du einen lehmigen Untergrund, ist es sinnvoller, zweimal kurz hintereinander zu gießen, weil dieser Boden nicht sofort große Mengen Wasser aufnehmen kann. Macht sich die Sommerhitze regelmäßig bemerkbar oder herrscht längere Trockenheit, wirst du häufiger Wasser benötigen – dann sind zwei- bis dreimal pro Woche oft besser geeignet.

Wenn rund um deinen Rasen große Sträucher, Hecken oder Bäume stehen, solltest du daran denken, dass solche „Wasser-Konkurrenten“ deinem Rasen zusätzlich Feuchtigkeit entziehen. Erhöhe dann am besten die Gießmenge entsprechend.

Für die perfekte Bewässerung empfiehlt es sich, gleich früh morgens aktiv zu werden. So hat dein Rasen die beste Chance, das Wasser gut aufzunehmen und abzutrocknen – Verdunstung und Verbrennungsgefahr durch die Mittagssonne werden minimiert. Verzichte am besten darauf, während der heißesten Sonnenstunden zu gießen, damit deine Gräser keinen Schaden nehmen.

Wenn du noch mehr Tipps rund um einen gesunden, pflegeleichten Rasen suchst, findest du im Beitrag zu cleverer Gartenarbeit im Frühling viele hilfreiche Anregungen: Gartenarbeit im Frühling

Rasenpflege im Sommer – so bringst du deinen grünen Teppich in Bestform

Sobald die warmen Monate anstehen, steckt der Rasen einiges weg – hohe Temperaturen und Trockenphasen setzen ihm ordentlich zu. Gib deinem Grün jetzt besonders viel Aufmerksamkeit und versorge es mit passenden Nährstoffen. Spezielle Sommerdünger, die auf die Jahreszeit abgestimmt sind, liefern genau das richtige Verhältnis von Stickstoff, Phosphor und Kalium. So hilfst du deinem Rasen, gut durch die Hitze zu kommen und trotzdem kräftig zu bleiben.

Ideal ist es, wenn du direkt nach einem ausgiebigen Regenschauer oder nach intensivem Wässern düngst – dann sind die Nährstoffe optimal verfügbar. Im Sommer genügt es völlig, ein- bis zweimal zu düngen. Der Zeitraum von Juni bis maximal Anfang Juli ist dafür am besten geeignet. Steigen die Temperaturen am Tag sehr hoch, solltest du das Düngen auf die kühlen Abendstunden legen. Deine Rasenfläche kann die Nährstoffe dann besser aufnehmen und die Gefahr von Verbrennungen sinkt.

Hast du gedüngt, gönn deinem Rasen gleich danach eine ordentliche Portion Wasser. So werden die Düngemittel gut in den Boden eingetragen und die Halme bleiben gesund. Die richtige Dosierung hängt übrigens davon ab, wie dein Boden beschaffen ist. Schau dir vorab auf jeden Fall die Hinweise auf der Düngerpackung an. Wenn du lieber natürliche Alternativen nutzen möchtest, kannst du es auch mit Pflanzenjauchen versuchen. Viele weitere Tipps rund um den Start in die Gartensaison findest du übrigens in unserem Beitrag Gartenarbeit im Frühling.

Ist Vertikutieren im Sommer sinnvoll?

Im Sommer solltest du mit dem Vertikutieren deines Rasens noch warten. Die Belastung durch große Hitze und Trockenheit ist bereits hoch, zusätzliches Entfernen von Filz oder Moos schwächt das Gras nur unnötig. Besser, du verschiebst das Vertikutieren auf das Frühjahr oder auf den Herbst. In diesen Zeiträumen kann der Rasen sich schneller erholen und kräftig nachwachsen. Nutze die Sommermonate lieber für ausgewogene Düngung und regelmäßiges Wässern, damit dein grünes Paradies schön dicht und gesund bleibt. Tipps für die optimale Rasen- und Pflanzenpflege liefert dir auch unser Beitrag zum Ziergarten im April.

Sommerliche Rasenpflege – So bringst du deinen Rasen gut durch die warme Jahreszeit

Warum dein Rasen im Sommer besonders leidet

Sobald die Sonne öfter scheint, verwandeln sich Garten und Rasen schnell in den Mittelpunkt für gesellige Zusammenkünfte und fröhliches Spielen. Gartenmöbel, aufgestellte Pools oder Spielgeräte hinterlassen jedoch oft ihre Spuren im Gras. Gerade im Sommer braucht dein Rasen deshalb gezielte Aufmerksamkeit, damit er nicht dauerhaft unter der hohen Beanspruchung leidet.

Tipps, wie du deinen Rasen entlastest und gesund hältst

Stark beanspruchte Stellen solltest du nach Möglichkeit regelmäßig entlasten und gegebenenfalls nachsäen. So kann sich das Gras immer wieder regenerieren, auch wenn es mal kräftiger genutzt wird. Entferne Grasreste nach dem Mähen, herabgefallenes Laub und Schnittgut am besten zeitnah. Damit sorgst du dafür, dass dein Rasen ausreichend Luft bekommt und beugst gleichzeitig Verfilzungen sowie Pilzinfektionen vor.

Bleib wachsam, was Schädlinge angeht: Kontrolliere deine Rasenfläche in regelmäßigen Abständen und halte Ausschau nach Schädlingen wie Engerlingen oder Schnecken – je schneller du sie findest, desto leichter lässt sich ein größerer Befall verhindern. Am besten greifst du dabei zu natürlichen Lösungen, die deine grüne Oase nicht belasten. Viele wertvolle Hinweise dazu erfährst du unter anderem im Artikel über natürlichen Pflanzenschutz für Garten und Balkon.

Auch das Unkraut solltest du nicht aus den Augen verlieren: Entferne störende Pflanzen am besten regelmäßig, damit dein Rasen die volle Kraft entfalten kann.

Schonender Umgang für einen widerstandsfähigen Rasen

Gerade bei anhaltender Hitze tut es deinem Rasen gut, wenn er zwischendurch mal eine Pause bekommt. Versuche deshalb in besonders heißen Phasen so wenig wie möglich über die Grünfläche zu laufen oder schwere Gartenmöbel drauf abzustellen. Mit diesen einfachen Maßnahmen bleibt dein Rasen auch im Sommer gesund und kräftig. Noch mehr Tipps zur Saisonpflege findest du auf der Seite Gartenarbeit im Frühling: Checkliste für den perfekten Start ins Gartenjahr.

Zusammenfassung

Mähen – weniger und nicht zu kurz

Im Sommer solltest du den Rasen etwas seltener und vor allem nicht zu kurz schneiden. Längere Grashalme bieten Schatten für den Boden und helfen, die Feuchtigkeit zu bewahren. So kommt dein Rasen besser durch trockene Phasen und bleibt sattgrün.

Düngen – die richtige Nährstoffversorgung

Gerade jetzt braucht der Rasen genügend Nährstoffe, um sich nach dem Mähen zu regenerieren und widerstandsfähig gegen die Sommerhitze zu sein. Verwende am besten einen speziell abgestimmten Sommerdünger und achte darauf, nicht zu viel oder zu wenig auszubringen.

Richtig gießen – weniger, aber intensiv

Statt täglich mit kleinen Mengen zu wässern, solltest du den Rasen lieber selten, dafür aber durchdringend bewässern. So förderst du ein tiefes Wurzelwachstum und der Boden bleibt länger feucht. Am besten gießt du früh morgens oder am späten Abend, damit möglichst wenig Wasser verdunstet.

Vertikutieren – im Sommer lieber vermeiden

Die Sommermonate sind nicht die beste Zeit fürs Vertikutieren. Durch die starke Sonneneinstrahlung und Trockenheit kann sich der Rasen nach dem Vertikutieren oft nicht schnell genug erholen. Verschiebe diese Maßnahme lieber auf das Frühjahr oder den Herbst. Wissenswertes rund um die optimale Pflege zur passenden Jahreszeit findest du auch auf der Gartenarbeit im Frühling Checkliste Gartenarbeit im Frühling.

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