Birnenblattgallmücke erkennen: Schadbild und schonend eindämmen

Gerollte, verknorpelte Birnenblätter? Oft steckt die Birnenblattgallmücke dahinter. Ihre Larven entziehen den Blättern Saft und schwächen den Baum.

Hier erfährst Du, wie Du den Befall sicher erkennst und mit einfachen, schonenden Maßnahmen eindämmst – ohne unnötige Eingriffe.

Birnenblattgallmücke erkennen: Schadbild und schonend eindämmen

Wichtig bei Birnengallmücke

  • Kontrolliere Birnbäume während der Blüte und danach auf hohle oder bräunliche Jungefrüchte.
  • Entferne befallene Früchte und Fallobst konsequent, damit sich keine neue Larvengeneration entwickelt.
  • Setze bei Neupflanzungen auf widerstandsfähige Sorten, wenn der Befall in deinem Garten wiederkehrt.

Die Birnblattgallmücke ( Dasyneura [Cecidomyia] pyri ) Birnblattgallmücke legt ihre Eier an die Blätter und Triebspitzen. Die ausschlüpfenden, weißlich gefärbten Larven saugen den Blättern den Saft aus. Hierdurch rollen sich diese vom Rande her ein und erhalten ein verknorpeltes Aussehen; allmählich verfärben sie sich und verdorren meist.

Die erwachsenen Larven verpuppen sich in der Erde. Es entstehen mehrere Generationen von Mai bis September. Maßnahmen: Um eine Ausbreitung einzuschränken, werden befallene Pflanzenteile herausgeschnitten und vernichtet.

Weitergehende Maßnahmen sind wenig sinnvoll und schaden mehr als sie nützen.

Typische Schäden an Birnenfrüchten

Befallene Jungefrüchte wirken zunächst unauffällig, werden aber hohl und verfärben sich später bräunlich bis schwarz. Innen fehlt das Fruchtfleisch, die Frucht fault und ist nicht mehr genussfähig.

Maßnahmen gegen die Birnengallmücke

Setze auf widerstandsfähige Birnensorten und entferne befallene Früchte sowie befallene Triebe so schnell wie möglich. Sammle Fallobst auf, damit sich aus vergammelten Früchten keine neue Generation entwickelt.

Blüte im Blick behalten

Die Eiablage erfolgt an gerade geöffneten Blüten. In feuchten, warmen Frühjahren lohnt sich eine frühe Kontrolle am Baum – je eher du befallenes Material entfernst, desto geringer fällt der Schaden aus.

Weitere passende Ratgeber: Wanzen an Hortensien, Weidenbohrer.