Blattrollwespe an Rosen: erkennen, entfernen, vorbeugen

Rosenblätter, die sich vom Rand nach unten einrollen, sind ein klares Warnsignal. Im Inneren sitzen oft Larven der Blattrollwespe und fressen geschützt weiter.

Wenn Du früh handelst, stoppst Du den Kreislauf: betroffene Blätter zügig entfernen und im Hausmüll entsorgen. Hier erfährst Du, wie Du Befall erkennst und vorbeugst.

Blattrollwespe an Rosen: erkennen, entfernen, vorbeugen

Kurz erklärt

Eingerollte Rosenblätter, die sich vom Rand nach unten wölben, weisen auf die Blattrollwespe hin. Schneide betroffene Blätter früh ab und entsorge sie im Restmüll, damit sich die Larven nicht im Boden verpuppen.

Wichtig bei Rosen

  • Typisches Schadbild: Einzelfiederblätter rollen sich vom Blattrand nach unten ein; im Inneren sitzt oft eine Larve.
  • Lebenszyklus: Bleiben befallene Blätter an der Pflanze, verpuppen sich die Larven im Boden und verursachen im Folgejahr neuen Befall.
  • Anfälligkeit: Rosen mit weichen, dünnen Blättern sind stärker gefährdet; Sorten mit dicken, glänzenden Blättern werden seltener befallen.

Warum Du schnell handeln solltest

Wenn Du diese eingerollten Blätter an Deinen Rosen entdeckst, solltest Du nicht zögern. Denn wenn Du sie nicht entfernst, verpuppen sich die Larven im Boden und im nächsten Jahr beginnt das Spiel von vorne. Es ist also wichtig, die befallenen Blätter möglichst bald abzuschneiden und im Hausmüll zu entsorgen. Auf keinen Fall solltest Du sie auf dem Kompost landen lassen, denn dort überleben die Larven problemlos.

Welche Rosen sind besonders betroffen?

Die Blattrollwespe befällt vor allem Rosenarten mit weichen und dünnen Blättern. Hast Du jedoch Rosen mit dicken, glänzenden Blättern, kannst Du etwas aufatmen. Diese sind deutlich weniger anfällig für den Schädling. Trotzdem solltest Du regelmäßig kontrollieren, denn ein gelegentlicher Befall ist auch dort möglich.

Blattrollwespe: Vorbeugung ist besser als Nachsorge

Damit sich die Blattrollwespe gar nicht erst bei Dir einnistet, ist es sinnvoll, Deine Rosen regelmäßig zu kontrollieren. Achte besonders im Frühling auf erste eingerollte Blätter. Wenn Du sie frühzeitig entfernst, kannst Du die Ausbreitung verhindern. Auch ein gesunder Standort mit ausreichend Licht und Luftzirkulation hilft, den Befall zu vermeiden.

Was hilft dagegen:

Zusammenfassung: Mit Aufmerksamkeit gegen die Blattrollwespe

Die Blattrollwespe ist zwar ein lästiger, aber gut erkennbarer Schädling. Wenn Du aufmerksam bist und regelmäßig Deine Rosen inspizierst, kannst Du viel Schaden verhindern. Achte einfach auf das typische Schadbild, entferne betroffene Blätter rechtzeitig und wähle möglichst robuste Rosenarten. So kannst Du Dich lange an gesunden und blühfreudigen Rosen erfreuen.

Das Schadbild der Rosenblattrollwespe ist leicht zu erkennen: Die einzelnen Fiederblätter rollen sich vom Blattrand her nach unten ein. Im Inneren dieser eingerollten Blätter befindet sich häufig eine Raupe. Befallene Blätter sollten entfernt werden, bevor sich die Larven zur Verpuppung in den Boden zurückziehen. Rosenarten mit dicken, glänzenden Blättern sind weniger anfällig für diesen Schädling.
Der Pflanzenarzt zeigt die Blattrollwespe und gibt Tipps zur natürlichen Bekämpfung.


Quelle: NDR NaturNah

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