Fuchsschwanz (Amaranthus) pflegen: Standort, Gießen, Düngen & Läuse bekämpfen
Der Fuchsschwanz bringt mit üppigen Blütenständen Farbe ins Zimmer und gilt als unkompliziert. Hier erfährst du, wie er mit dem richtigen Standort, Gießrhythmus, Dünger und etwas Luftfeuchte dauerhaft vital bleibt.
Ärger mit Blattläusen kommt bei Amaranthus dennoch vor. Erfahre, wie du einen Befall erkennst und mit verdünntem Orangenöl nach Packungsangabe schonend und wirksam vorgehst.
Kurz erklärt
Stell den Fuchsschwanz hell ohne direkte Mittagssonne, gieße in durchlässiges Substrat und lass die Oberfläche leicht antrocknen. Bei Blattläusen hilft verdünntes Orangenöl direkt auf befallene Blattunterseiten und junge Triebe.
Wichtig beim Fuchsschwanz (Amaranthus) pflegen
- Heller Standort ohne direkte Mittagssonne; Sonnenbrand zeigt sich an blass bis braun verfärbten Blättern.
- Durchlässiges Substrat und abfließendes Gießwasser verhindern Staunässe; die oberste Erdschicht sollte vor dem nächsten Gießen leicht antrocknen.
Der Fuchsschwanz, auch Amaranthus genannt, ist eine beliebte Zimmerpflanze, die nicht nur wegen ihrer attraktiven Blätter, sondern auch wegen ihrer beeindruckenden Blütenstände geschätzt wird. Viele Pflanzenfreunde lieben den Fuchsschwanz aufgrund seiner leichten Pflege, doch manchmal tauchen auch bei dieser Pflanze Probleme auf.
Besonders Läuse können dem Amaranthus zusetzen. Deshalb gebe ich dir in diesem Beitrag wertvolle Pflegetipps – von der optimalen Standortwahl bis zur natürlichen Läusebekämpfung mit Orangenöl.
Der richtige Standort für den Fuchsschwanz
Der Fuchsschwanz fühlt sich an einem hellen Platz ohne direkte Mittagssonne besonders wohl. Stelle deine Pflanze am besten an ein Fenster mit Ost- oder Westausrichtung. Dort bekommt sie viel Licht, wird aber nicht durch die starke Mittagssonne verbrannt.
Sonnenbrand erkennt man oft an blass gefärbten oder gar braunen Blättern. Außerdem liebt Amaranthus eine mäßige Luftfeuchtigkeit. Daher solltest du ihn regelmäßig mit kalkarmem Wasser einsprühen, besonders während der Heizperiode, wenn die Luft in der Wohnung trocken ist.
Gießen und Düngen – so bleibt der Fuchsschwanz gesund
Wichtig ist beim Fuchsschwanz ein durchlässiges Substrat, damit Staunässe vermieden wird. Gieße deine Pflanze regelmäßig, aber achte darauf, dass überschüssiges Wasser gut abfließt. Die oberste Erdschicht darf vor dem nächsten Gießen gerne leicht antrocknen. Im Sommer, während der Wachstumsphase, kannst du jede zweite Woche ein bisschen Flüssigdünger ins Gießwasser geben. Im Winter benötigt der Fuchsschwanz viel weniger Wasser und Dünger, weil er dann eine Ruhepause einlegt.
Läusebekämpfung mit Orangenöl – einfach und biologisch
Läuse sind eine der häufigsten Plagen beim Fuchsschwanz. Oft siehst du dann kleine grüne, schwarze oder weiße Insekten an den jungen Trieben oder Blattunterseiten. Diese Schädlinge saugen Pflanzensaft und schwächen die Pflanze.
Hier hilft dir ein natürlicher Wirkstoff: Orangenöl. Orangenöl wirkt sehr effektiv gegen Läuse und ist dabei unschädlich für Menschen und Haustiere. Einfach das Orangenöl-Produkt verdünnt nach Packungsanweisung auf die befallenen Pflanzenteile sprühen.
Die ätherischen Öle zerstören die Schutzschicht der Läuse, sodass sie schnell verschwinden. Besonders das Produkt PFLANZENARZT Garten Cleaner (Orangenöl) von der Firma Schacht ist für diesen Zweck bestens geeignet.
Weitere Tipps für einen vitalen Fuchsschwanz
Achte beim Fuchsschwanz darauf, welke oder kranke Blätter regelmäßig zu entfernen. Sie können sonst Schädlinge oder Pilzkrankheiten anziehen. Sollte der Amaranthus einmal zu groß werden, kannst du ihn problemlos zurückschneiden. Einmal im Jahr freut sich der Fuchsschwanz zudem über frische Erde. Beim Umtopfen kannst du gleich nachsehen, ob die Wurzeln gesund weiß aussehen und keine Schädlinge erkennbar sind.
Mit diesen Tipps pflegst du deinen Fuchsschwanz gesund, vital und wirkungsvoll gegen Schädlinge wie Blattläuse – und das ganz ohne Chemie!
Quelle: MDR um 4