Hochbeet düngen mit Schwefel & Kalium: Anleitung, Dosierung

Du willst im Hochbeet aromatisches Gemüse und starke Pflanzen? Schwefel und Kalium fördern Geschmack und stabiles Pflanzengewebe – auch für Jungpflanzen geeignet.

Der organisch-mineralische, chlorid- und salzarme Dünger wird einfach aufgestreut und leicht eingearbeitet. Ideal für Kohl, Zwiebeln, Beeren, Tomaten, Gurken, Salat u. v. m.

PFLANZENARZT Bio Green-Power-Dünger Hochbeet

Dieser Hochbeetdünger besteht aus hochwertigen pflanzlichen Rohstoffen kombiniert mit einem natürlichen Mineral und versorgt die Pflanzen so zusätzlich mit gut pflanzenverfügbarem Schwefel und Kalium für mehr Geschmack und festes Pflanzengewebe.

Der Dünger ist chlorid- und salzarm, dadurch auch für die Pflanzung und Jugendentwicklung geeignet. Der enthaltene Schwefel versorgt Pflanzen mit erhöhtem Schwefelbedarf wie z.B. Kohlarten, Zwiebeln, Beerenobst, Steinobst, Weinreben, Bohnen, Kartoffeln, Gurken, Salat, frühes Gemüse, viele Blumen und Zierpflanzen.

Art Nr: 1beet750p

Größe: 750 g

Art des Düngers: organisch mineralischer NPK-Dünger, NPK 5,5+3,7+4,4+0,1 (Fe)+2,1% (S)

Nährstoffe/Nebenbestandteile: 65% org. Substanz, Calcium als CaO, Kalium

Pflanzenspektrum: Hochbeete

Art der Anwendung:

  • auf das Hochbeet streuen und leicht einarbeiten
  • Schwachzehrer: Kräuter, Erbsen, Bohnen, Radieschen = 65 g/m² Anfang Mai + Anfang Juli
  • Normalzehrer: Paprika, Möhren, Zwiebeln, Spinat, Salat, Erdbeeren = 200 g/m²
  • Starkzehrer: Gurken, Tomaten, Kohl, Kartoffeln, Zucchini = 150 g/m² (bei Pflanzung + Anfang Juli 1x)

Menge ergibt: 1 Deckelinhalt gestrichen ≈ 25 g

Nützliche Hinweise: versorgt Pflanzen mit erhöhtem Schwefelbedarf

Schwefel- und Kalium-Mangel im Hochbeet erkennen

Schwefelmangel zeigt sich zuerst an jungen Blättern durch gleichmäßige Aufhellung bis Gelb, langsames Wachstum und weiches, wenig stabiles Gewebe – typischer bei Kohl, Zwiebeln oder Salat. Kaliummangel tritt eher an älteren Blättern auf: blasse Zonen zwischen den Adern, später braune Blattränder und einrollende Blätter; Triebe bleiben weich, Pflanzen reagieren empfindlicher auf Trockenheit. Die Symptome häufen sich im Frühsommer bei stark wachsenden Kulturen wie Tomaten, Gurken und Kohl oder nach starken Regenfällen, wenn Kalium ausgewaschen wurde.

Anwendung und Dosierung im Jahresverlauf

Streue den Dünger gleichmäßig auf die Oberfläche und arbeite ihn flach ein; anschließend gut angießen. Zeitpunkt: zur Pflanzung und – je nach Kultur – eine Nachdüngung um Anfang Juli. Richtwerte je Quadratmeter: Schwachzehrer etwa 65 g im Mai, bei Bedarf im Juli nachlegen; Normalzehrer ca. 200 g; Starkzehrer je 150 g zur Pflanzung und Anfang Juli. Als Maßhilfe: Ein gestrichener Deckel fasst ungefähr 25 g – das entspricht rund 2–3 Deckeln für 65 g, 8 Deckeln für 200 g und 6 Deckeln für 150 g pro m².

Praxistipps für gleichmäßige Wirkung

Nicht direkt an Stängel oder ins Pflanzenherz streuen, 5–10 cm Abstand einhalten und nur in die oberen 3–5 cm Substrat einarbeiten. Bei Trockenheit zuerst wässern, dann düngen und erneut angießen – so gelangen Schwefel und Kalium schneller zu den Wurzeln. Vermeide zusätzliche Kaliumgaben parallel, besonders bei chloridempfindlichen Kulturen wie Erdbeeren, Bohnen und Gurken. Für Jungpflanzen moderat dosieren und lieber in zwei Gaben aufteilen, statt einmal zu hoch zu düngen.

Weitere passende Ratgeber: Tomaten düngen, PFLANZENARZT Green Power Neem.