Birnengallmücke (Contarinia pyrivora): Symptome & Maßnahmen

Braune, innen hohle Birnen trotz guter Blüte? Oft steckt die Birnengallmücke dahinter: Sie befällt frisch geöffnete Blüten und schädigt die junge Frucht.

Hier erfährst du, woran du den Befall sicher erkennst und welche zwei Maßnahmen wirklich helfen: resistente Sorten wählen und befallene Teile zügig entfernen.

Birnengallmücke (Contarinia pyrivora): Symptome & Maßnahmen

Wichtig bei Birnengallmücke

  • Kontrolliere Birnbäume während der Blüte und danach auf hohle oder bräunliche Jungefrüchte.
  • Entferne befallene Früchte und Fallobst konsequent, damit sich keine neue Larvengeneration entwickelt.
  • Setze bei Neupflanzungen auf widerstandsfähige Sorten, wenn der Befall in deinem Garten wiederkehrt.

Die Birnengallmücke (Contarinia pyrivora) legt Eier an die gerade erst geöffneten Blüten der Birne, sie verbleiben im Fruchtknoten und verlassen die Frucht nach ein paar Wochen. Die Larven haben sich vom Fruchtfleisch ernährt, sodass die Frucht innen hohl ist und sich braun/schwarz verfärbt – sie vergammelt.

Maßnahmen:

Resistente Sorten verwenden und befallene Teile schnellstmöglich entfernen.

Typische Schäden an Birnenfrüchten

Befallene Jungefrüchte wirken zunächst unauffällig, werden aber hohl und verfärben sich später bräunlich bis schwarz. Innen fehlt das Fruchtfleisch, die Frucht fault und ist nicht mehr genussfähig.

Maßnahmen gegen die Birnengallmücke

Setze auf widerstandsfähige Birnensorten und entferne befallene Früchte sowie befallene Triebe so schnell wie möglich. Sammle Fallobst auf, damit sich aus vergammelten Früchten keine neue Generation entwickelt.

Blüte im Blick behalten

Die Eiablage erfolgt an gerade geöffneten Blüten. In feuchten, warmen Frühjahren lohnt sich eine frühe Kontrolle am Baum – je eher du befallenes Material entfernst, desto geringer fällt der Schaden aus.

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