Algenkalk mit Bacillus richtig anwenden: pH, Dosierung & passende Pflanzen
Kalkliebende Pflanzen gedeihen in vielen Gärten schlecht, weil der Boden zu sauer ist: Nährstoffe bleiben gebunden und Buchs, Lavendel oder Kohl schwächeln.
Algenkalk plus Dolomit mit Bacillus subtilis hebt den pH-Wert an, setzt Spurenelemente frei und liefert Calcium. So stärkst du deine Pflanzen vom Blatt bis zur Wurzel.
Kurz erklärt
Algenkalk mit Bacillus hebt den pH leicht an, liefert Calcium/Magnesium und fördert nützliche Mikroben – ideal für kalkliebende Kulturen. Mit passender Dosierung und Blattkalkung stärkst du sie gegen Pilzkrankheiten wie Mehltau und Blattflecken.
Wichtig bei Algenkalk mit Bacillus richtig anwenden
- Mit angepasstem pH werden Nährstoffe und Spurenelemente besser verfügbar; auf stark sauren Böden (pH < 5,5) brauchst du anfangs höhere Startgaben.
- Blatt- und Bodenkalkung mit Bacillus stärkt Pflanzengewebe und senkt den Pilzdruck; günstiges Zeitfenster ist Herbst, Winter oder Frühjahr.
Algenkalk plus Dolomit für die optimale Versorgung kalkliebender Pflanzen, wie zum Beispiel Buchsbaum, Lavendel (außer Schopf-Lavendel), Bohnen, Erbsen, Leguminosen, Kohlarten, Oleander, Olivenbäume oder mediterrane Kräuter.
Enthält viele Mikronährstoffe und zusätzlich helfende Mikroben. Aktiviert so das Wachstum der Pflanzen vom Blatt bis zur Wurzel. PFLANZENARZT® Algenkalk Bacillus versorgt die Pflanzen direkt mit wertvollen Nährstoffen und setzt gleichzeitig Nährstoffe und Spurenelemente, durch Optimierung des pH-Wertes, aus dem Boden frei.
Art Nr: 1alka902p
Größe: 1,75 kg
Art des Düngers: Kohlensaurer Kalk 96 (96% CaCO₃)
Nährstoffe/Nebenbestandteile: 100% natürliche fossile Meeresablagerungen, Bacillus subtilis
Pflanzenspektrum: Buchsbaum, Lavendel, Bohnen, Erbsen, Leguminosen u.a.
- leichte Böden (sandig): 1-mal jährlich ca. 50 g/m²
- schwere Böden (lehmig): 1-mal jährlich ca. 80 g/m²
- saure Böden (pH < 5,5): leicht (sandig) 1x 100 g/m², schwer (lehmig) 1x 250 g/m²
- Blattkalkung: im Frühjahr auf Blätter streuen
- Buchsbaum: Ende April bis Anfang Mai bestreuen
- zu jeder Jahreszeit möglich
- bester Zeitpunkt: Herbst, Winter oder Frühjahr
- mit der Hand gleichmäßig verteilen
- anschließend Einarbeiten empfehlenswert
- allgemein: richtet sich nach dem Pflanzenbestand und pH-Wert des Bodens
- 1 Deckelinhalt gestrichen 30 g
- Einmischen in Gießwasser möglich (pH-Wert Boden beachten)
- Blattkalkung: Kalk auf die Blätter pudern, danach schütteln, damit der Kalk auch ins Innere gelangt
- durch regelmäßige Kalkgaben über Blatt/Boden werden Buxus wiederstandsfähiger gegenüber Schädlingen und Krankheiten (Zünsler, Welke, Triebsterben)
- nicht anwenden bei kalkempfindlichen Pflanzen (Moorbeetpflanzen)
pH verstehen: typische Symptome und Zielwerte
Ist der Boden zu sauer, bleiben Nährstoffe gebunden: kalkliebende Pflanzen zeigen dann Kümmerwuchs, gelbgrüne Blätter trotz Düngung, bei Lavendel Verkahlung und schwaches Triebwachstum, bei Leguminosen geringe Knöllchenbildung und bei Kohlen Blattflecken an den Rändern durch Calciummangel. Messe den pH mit einem Schnelltest und steuere auf leicht alkalische Bedingungen zu: allgemein 6,5–7,2; Buchsbaum etwa 6,0–7,5; Lavendel (nicht Schopflavendel) 6,5–8,0; Kohlarten 6,8–7,2; Leguminosen neutral bis leicht alkalisch. Liegt der pH unter 5,5, beginne mit erhöhten Startgaben und prüfe nach 4–6 Wochen erneut. Vermeide Überkalkung, da sie Spurenelemente wie Eisen und Mangan blockieren kann. Halte Abstand zu Moorbeetpflanzen (z. B. Rhododendron, Heidelbeere), die Kalk nicht vertragen.
Dosierung und Anwendung im Garten
Auf leichten (sandigen) Böden genügen etwa 50 g/m² pro Jahr, auf schweren (lehmigen) Böden ca. 80 g/m²; bei stark sauren Böden einmalig ca. 100 g/m² (leicht) bzw. 250 g/m² (schwer) zum Start. Ein gestrichener Deckel fasst rund 30 g – so kannst du die Menge grob abmessen. Streue gleichmäßig von Hand, arbeite den Kalk flach ein und wässere anschließend. Beste Zeiten: Herbst, Winter oder Frühjahr. Für die Blattkalkung im Frühjahr Blätter fein bestäuben und Pflanzen leicht schütteln, damit auch das Innere erreicht wird; bei Buchs ist Ende April bis Anfang Mai günstig. Wähle windstilles, trockenes Wetter und meide pralle Mittagssonne. Eine Beimischung ins Gießwasser ist möglich, wenn der Boden-pH beachtet wird. Lasse zwischen Kalkgaben und stark sauer wirkenden Düngern (z. B. ammoniumbetont) etwas Zeit, damit sich der pH stabilisieren kann.
Geeignete Kulturen und konkreter Nutzen
Besonders profitieren: Buchsbaum, Lavendel (ausgenommen Schopflavendel), Bohnen, Erbsen und andere Leguminosen, Kohlarten, Oleander, Oliven sowie mediterrane Kräuter wie Rosmarin, Thymian und Salbei. Die Kombination aus Algenkalk und Dolomit liefert Calcium und Magnesium, setzt durch pH-Optimierung Spurenelemente frei und fördert nützliche Mikroorganismen (Bacillus subtilis). Das stärkt Zellwände, unterstützt Leguminosen bei der Knöllchenbildung und senkt den Druck pilzlicher Blattkrankheiten wie Mehltau und Blattflecken; bei Kohl mindert ein höherer pH das Risiko von Kohlhernie. Typische Magnesiummangelsymptome (Aufhellungen zwischen den Blattadern älterer Blätter) gehen mit Dolomitgaben zurück. Achte darauf, kalkempfindliche Bereiche nicht mitzubehandeln.
Produkt-Tipp
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