Kapuzinerkresse-Tee gegen Blattläuse: Anleitung & Anwendung
Blattläuse schwächen deine Pflanzen – du willst ohne Chemie gegensteuern?
Ein Aufguss aus Kapuzinerkresse unterstützt die Widerstandskraft befallener und gefährdeter Pflanzen. Hier erfährst du Zubereitung und Anwendung.

Wichtig bei Kapuzinerkresse gegen Blattläuse
- Setze Kapuzinerkresse gezielt an Pflanzen mit Blattlausbefall oder hohem Schädlingsdruck ein.
- Bereite den Tee aus frischen Blättern und Blüten und benetze besonders die Blattunterseiten.
- Wiederhole die Anwendung alle zwei bis drei Tage und nutze den Tee auch vorbeugend an anfälligen Kulturen.
Kapuzinerkresse Tropaeolum
- Anwendung: zur Stärkung und Gesunderhaltung von Pflanzen, die von Blattläusen befallen sind
- Zubereitung: Tee
Die Kapuzinerkresse nutzt man im Garten gezielt zur natürlichen Stärkung und Gesunderhaltung von Pflanzen, die bereits von Blattläusen befallen sind oder besonders anfällig für Schädlingsdruck stehen. Sie wirkt dabei nicht wie ein klassisches Pflanzenschutzmittel, sondern unterstützt die Pflanzen durch ihre pflanzeneigenen Inhaltsstoffe und stärkt ihre Widerstandskraft.
Gärtner setzen die Kapuzinerkresse häufig als Teil eines biologischen Pflanzenschutzkonzepts ein. Sie fördert ein stabiles Pflanzenmilieu und hilft, die Vitalität geschwächter Pflanzen zu verbessern. Gleichzeitig kann sie durch ihren intensiven Geruch und ihre sekundären Pflanzenstoffe dazu beitragen, Blattläuse indirekt zu reduzieren oder sie von anderen Kulturen abzulenken.
Für die Anwendung stellt man einen einfachen Tee aus frischen Pflanzenteilen her. Dazu erntet man junge Blätter und Blüten der Kapuzinerkresse und zerkleinert sie grob. Anschließend übergießt man etwa eine Handvoll frisches Pflanzenmaterial mit einem Liter heißem, nicht mehr kochendem Wasser. Man lässt den Aufguss etwa 15 bis 20 Minuten ziehen, damit sich die Wirkstoffe lösen können. Danach siebt man die Pflanzenteile sorgfältig ab.
Den fertigen Tee verwendet man im abgekühlten Zustand. Man füllt ihn in eine Sprühflasche und behandelt damit die betroffenen Pflanzen gründlich. Besonders wichtig ist es, die Blattunterseiten zu benetzen, da sich dort Blattläuse bevorzugt aufhalten. Die Anwendung wiederholt man regelmäßig, zum Beispiel alle zwei bis drei Tage, bis sich der Befall deutlich reduziert hat.
Zusätzlich kann man den Tee auch vorbeugend einsetzen. Man sprüht gesunde, aber gefährdete Pflanzen in regelmäßigen Abständen ein, um ihre Widerstandskraft zu unterstützen. Die Kapuzinerkresse eignet sich somit als einfache, natürliche und umweltfreundliche Ergänzung im ökologischen Gartenbau, die aktiv zur Pflanzengesundheit beiträgt.
Kapuzinerkresse-Tee richtig ansetzen und anwenden
Ernte junge Blätter und Blüten, übergieße eine Handvoll mit einem Liter heißem, nicht mehr kochendem Wasser und lasse den Aufguss 15 bis 20 Minuten ziehen. Sprühe den abgekühlten Tee alle zwei bis drei Tage auf die Blattunterseiten befallener Pflanzen.
Vorbeugend einsetzen
Auch gesunde, anfällige Pflanzen kannst du in regelmäßigen Abständen behandeln, um ihre Widerstandskraft zu stärken und Blattläusen vorzubeugen.
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