Eichenblätter und Eichenrinde
Eichenblätter und Eichenrinde
- Anwendung: zur Stärkung von Pflanzen, die von fressenden und saugenden Insekten befallen sind. Unverdünnt vertreibt das Mittel Ameisen.
- Zubereitung: Jauche
Anwendung:
Eichenblätter und Eichenrinde stärken gezielt Pflanzen, die unter dem Befall von fressenden und saugenden Insekten leiden. Die enthaltenen Gerbstoffe wirken abschreckend auf Schädlinge und unterstützen gleichzeitig die natürliche Widerstandskraft der Pflanzen. Gärtner setzen die Zubereitung ein, um Blattläuse, Raupen oder andere Schadinsekten auf natürliche Weise zu reduzieren. Besonders geschwächte Pflanzen profitieren von der Behandlung, da sich ihre Zellstruktur festigt und sie weniger anfällig für erneuten Befall werden.
Unverdünnt angewendet vertreibt das Mittel zuverlässig Ameisen. Diese meiden den intensiven Geruch und die Inhaltsstoffe der Eichenjauche, sodass sie behandelte Bereiche schnell verlassen. Dadurch schützt das Mittel indirekt auch vor Blattläusen, da Ameisen diese häufig „pflegen“ und verbreiten.
Zubereitung:
Für die Herstellung der Jauche sammeln Sie frische oder getrocknete Eichenblätter sowie kleine Stücke der Eichenrinde. Zerkleinern Sie das Material grob, damit sich die Wirkstoffe besser lösen. Geben Sie anschließend etwa ein Kilogramm Pflanzenmaterial in einen großen Behälter und übergießen Sie es mit zehn Litern Wasser. Verwenden Sie möglichst Regenwasser, da es weicher ist und die Inhaltsstoffe besser aufnimmt.
Lassen Sie den Ansatz für etwa ein bis zwei Wochen gären. Rühren Sie die Mischung täglich um, damit sich die Gärung gleichmäßig entwickelt und sich keine unangenehmen Gerüche zu stark konzentrieren. Sobald die Flüssigkeit dunkel wird und nicht mehr schäumt, ist die Jauche fertig.
Sie können die fertige Jauche je nach Bedarf verdünnt auf die Pflanzen sprühen oder unverdünnt gezielt gegen Ameisen einsetzen.