Schnittgut richtig aufbewahren

Schnittgut richtig aufbewahren

Wann solltest du mit dem Rückschnitt beginnen?

Falls du mit dem Zurückschneiden deiner Stauden vom letzten Jahr erst jetzt beginnst, hast du für die Natur bereits einiges richtig gemacht. Es ist nämlich ökologisch sinnvoll, die vertrockneten Halme über den Winter stehen zu lassen. Gräser und Stauden bereichern gerade in der kalten Jahreszeit das Gartenbild und bieten obendrein vielen Tieren Lebensraum. Doch sobald es ans Entfernen geht, stellt sich die Frage: Was machst du mit dem Schnittgut?

Schnittgut häckseln – das solltest du wissen

Wenn größere Mengen anfallen, ist das Häckseln ideal. Zerkleinertes Schnittgut kannst du wunderbar auf Beeten und Kompost einsetzen, wo es nach und nach alle wertvollen Nährstoffe in den Gartenkreislauf zurückbringt. Bedenke dabei aber, dass durch das Häckseln viele kleine Gartenbewohner gestört werden, die in den Halmen Unterschlupf gefunden haben.

So entsorgst du Schnittgut richtig

Am einfachsten ist es natürlich, das Schnittgut über die Biotonne loszuwerden. Allerdings gehen auf diese Weise wichtige Nährstoffe aus deinem Garten verloren, die du später andernorts wieder zuführen musst. Außerdem schadet diese Vorgehensweise der Artenvielfalt im Garten, denn zahlreiche Insekten, die im Februar oder sogar noch später schlüpfen oder überwintern, verlieren ihren Zufluchtsort. Auch ökologisch bringst du deinen Garten damit nicht weiter.

Denk an die Natur: Schnittgut zwischenlagern

Natürlich möchtest du keine unschönen Haufen mit Schnittgut mitten im Garten liegen haben. Eine praktische Lösung ist es, einen Teil der abgeschnittenen Halme ordentlich gebündelt oder einfach locker, aber immer aufrecht in einer Gartenecke aufzubewahren. So kann das Material noch einige Wochen oder sogar bis in den Sommer hinein stehen bleiben, bevor du es weiterverarbeitest. Ein versteckter Bereich am Kompost oder hinter dem Arbeitsbereich eignet sich perfekt dafür.

Tipp: Wenn du Schnittgut aus verschiedenen Ecken deines Gartens zusammenträgst, stellst du sicher, dass verschiedene Tierarten einen Unterschlupf finden.

Der natürliche Kreislauf im Garten

Mit dieser Methode gibst du nicht nur Schneeglöckchen, Krokussen und ersten Frühlingsblühern den Raum, sich zu entfalten. Du unterstützt auch aktiv die Natur und trägst dazu bei, dass dein Garten lebendig und ökologisch wertvoll bleibt.

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