PFLANZENARZT Gemüsezauber: Organischer Gemüse-Dünger mit Mikroalgen
Du willst kräftiges, aromatisches Gemüse ernten? Der flüssige Spezial-Dünger PFLANZENARZT Gemüsezauber stärkt den Wuchs und fördert vielfältige Geschmacksstoffe.
Milde Sofortwirkung mit Depoteffekt versorgt Blatt und Wurzel, ohne Risiko des Überdüngens. Organisch, kaliumbetont und frei von tierischen Bestandteilen – geeignet für ökologisches Gärtnern.
Art Nr: 1gemz350pGröße: 350 ml = 420 g
Art des Düngers: organischer NPK-Dünger, NPK 3,1+0,5+4,4
Nährstoffe/Nebenbestandteile: Basis: Vinasse, 39% org. Substanz, Schwefel
Pflanzenspektrum: für alle Gemüsepflanzen
Art der Anwendung:
- 1x wöchentl. 10ml Dünger auf 1L Wasser geben und gießen
- Blattdüngung ist zusätzlich möglich
- 1L Düngerlösung reicht für ca. 2 Töpfe je 5L Erde
Menge ergibt: 350ml ≈ 35L Pflanzenarzt Gemüsezauber Lösung
Nützliche Hinweise: angesetzte Düngerlösung zügig aufbrauchen
Nährstoffaufnahme optimieren: pH, Wasser und Boden
Halte den Boden für Gemüse locker, gleichmäßig feucht und gut durchlüftet, damit Wurzeln Nährstoffe sicher aufnehmen; Staunässe und anhaltende Trockenheit bremsen die Wirkung jeder Düngung. Ein pH-Bereich von etwa 6,0–7,0 ist für die meisten Kulturen günstig (Tomate 6,0–6,8, Salat 6,2–7,0, Gurke 6,0–7,2, Kohl 6,5–7,2); bei sehr hartem Gießwasser oder stark kalkhaltigen Böden steigt der pH oft an – Regenwasser puffert hier. Mulch aus Gras- oder Laubschnitt reduziert Verdunstung und Temperaturschwankungen und stabilisiert so die Kalzium- und Magnesiumversorgung. In kühlen Frühjahrsphasen hilft eine Bodenabdeckung (Vlies/Folie), um den Wurzelraum zu erwärmen; das verbessert besonders bei Phosphormangel die Verfügbarkeit. Spritz- und Gießlösungen stets frisch ansetzen und auf vorbefeuchtetes Substrat ausbringen, damit die Nährstoffe nicht ungenutzt an der Wurzel vorbeilaufen.
Zeichen richtig deuten: Unter- und Überversorgung erkennen
Neben den typischen Mangelbildern bei Stickstoff, Schwefel, Magnesium, Phosphor und Kalzium weisen sehr junge, hellgelbe Blätter mit grün bleibenden Adern auf Eisenmangel hin (häufig bei hohem pH und kaltem, nassem Boden); verbessere Drainage, sorge für Wärme und gieße eher mit weichem Wasser. Verkrüppelte Triebspitzen oder innen hohle Kohlrüben deuten u.a. auf Bormangel hin; vermeide starkes Austrocknen, gleichmäßig feucht halten und nicht überkalken. Anzeichen einer Überdüngung sind verbräunte Blattspitzen und -ränder, eingerollte Blätter, festgebackene Salzkrusten auf dem Substrat sowie gehemmter Wuchs trotz dunkelgrüner Blätter; spüle Töpfe gründlich mit klarem Wasser durch, verlängere die Düngeintervalle und prüfe die Topfdrainage. Treten nach einer Blattgabe Flecken auf, war die Benetzung zu stark oder die Trocknungszeit zu kurz; künftig feineren Nebel wählen, Blattflächen nur benetzen und kühle Tagesrandzeiten nutzen.
Kulturhinweise: passende Mengen und Zeitpunkte je Gemüse
Starte nach dem Anwachsen (ca. 7–14 Tage nach dem Auspflanzen) mit regulären Gaben und steigere bei Tomate, Paprika, Gurke und Kürbis zur Blüte/Fruchtbildung moderat; reduziere nach der Haupternte. Salat, Spinat, Radieschen und Erbsen benötigen eine sparsamere Versorgung; hier genügen längere Intervalle mit niedriger Konzentration. Topfgrößen beeinflussen die Nährstoff- und Wasserstabilität: Tomaten 15–20 l, Paprika/Chili 10–15 l, Gurken/Zucchini 15–25 l pro Pflanze; je größer das Volumen, desto geringer das Risiko von Salzstress und Kalziummangel. Plane Gieß- und Düngergaben vorzugsweise am Morgen oder Abend, passe die Intervalle in kühlen, lichtarmen Phasen nach oben an und setze Blattgaben gezielt bei Umpflanzstress, Kälteeinbrüchen oder Wurzelschäden ein; beende Sprühungen einige Tage vor der Ernte, die Wurzeldüngung kann regulär weiterlaufen.
Produkt-Tipp
Weitere passende Ratgeber: PFLANZENARZT Green Power Neem, Natürlich düngen mit Hausmitteln.