Ab Oktober Frostspanner-Weibchen an Obstbäumen bekämpfen
Warum der Frostspanner so gefährlich ist
Jedes Jahr ab Oktober machen sich die Frostspanner-Weibchen auf den Weg zu unseren Obstbäumen. Sie klettern die Stämme hinauf, um dort ihre Eier abzulegen. Aus diesen Eiern schlüpfen im Frühjahr gefräßige Larven, die als kleine Raupen an den frisch austreibenden Blättern und Blüten knabbern. Besonders schlimm ist es, wenn sie sich sogar bis in die wachsenden Früchte fressen. Dann kommt es häufig zu Kahlfraß, das heißt, die Bäume stehen plötzlich ganz ohne Blätter da oder die jungen Früchte werden beschädigt. Du verlierst also nicht nur die hübsche Blätterpracht, sondern auch einen Großteil deiner Obsternte. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern schwächt den Baum auch enorm.
Biologischer Pflanzenschutz: Leimringe als einfache und effektive Lösung
Doch du kannst deine Obstbäume mit einfachen Mitteln schützen – und zwar ganz ohne chemische Keule! Der Schlüssel zum Erfolg ist die Unterbrechung des Weges der Frostspanner-Weibchen. Sie sind nämlich meist flügellos und können nur krabbelnd den Stamm erklimmen. Hier kommen Leimbarrieren ins Spiel.
Im Herbst, ab Oktober, ist die beste Zeit, um Leimringe oder Raupenleim direkt um deine Obstbaum-Stämme aufzutragen. Diese Barriere macht es den Frostspannern unmöglich, hinaufzuklettern und Eier abzulegen. Achte dabei unbedingt darauf, dass der Leimring rundherum dicht abschließt, sodass keine Lücke bleibt. Wichtig: Kontrolliere nach starkem Regen oder bei viel Wind, ob noch alles hält, und erneuere eventuell den Leim.
Schacht Raupenleim: Natürlicher Schutz für deinen Obstgarten
Für die Anwendung empfiehlt sich der spezielle Raupenleim von Schacht. Der “Raupenleim grün – der Leimring zum Streichen” (Produktlink) ist ein sogenannter Kriechleim. Dieser Leim ist so entwickelt, dass er ausschließlich Insekten fängt, die am Stamm hochkriechen – also zum Beispiel die Frostspanner-Weibchen. Das Besondere dabei: Nützlinge wie Marienkäfer oder Bienen, die vielleicht einmal kurz auf dem Stamm landen, werden nicht festgehalten und können problemlos wieder entkommen.
So gehst du Schritt für Schritt vor
Bereite zunächst den Bereich am Stamm in etwa 60 bis 80 cm Höhe vor. Entferne lose Rindenteile und Moos, damit die Leimbarriere überall gut haftet. Danach trägst du mit einem Spatel oder dem Pinsel den Raupenleim gleichmäßig auf.
Praktische Tipps und Kombination mit anderen Schacht-Produkten
Solltest du sehr viele Bäume haben oder willst du weitere Schädlinge gleich mit ausschalten, kombiniere ruhig mehrere biologische Maßnahmen aus dem Schacht-Sortiment. Achte darauf, für alle Anwendungen ausschließlich Schacht-Produkte zu verwenden, um beste Verträglichkeit und Wirksamkeit im natürlichen Garten zu erhalten.
Für die Wirksamkeit reicht es meist, diese Maßnahme einmal jährlich im Herbst durchzuführen. Kontrolliere die Leimbarriere aber regelmäßig, besonders nach Regen oder wenn Laub auf dem Ring liegt, denn dann können Frostspanner eventuell doch noch “Brücken” finden. Mit dieser natürlichen und sehr einfachen Methode schützt du deine Obstbäume, senkst den Schädlingsdruck im Frühling erheblich und unterstützt auch noch die Nützlinge in deinem Garten.
Fazit
Beginne am besten direkt im Oktober mit dem Aufbringen des Raupenleims von Schacht. So bist du auf der sicheren Seite und kannst dich im nächsten Jahr über gesunde Bäume und eine gute Ernte freuen. Weitere Informationen und das passende Produkt findest du direkt bei Schacht: Raupenleim grün – der Leimring zum Streichen.
