Aktuelle Tipps vom Schacht Team

Alle Tipps aus TippDesTages.xlsx · Kalenderwoche 47 (2026).

16.11.2026

  • Arbeit des Tages

    Apfelschorf vorbeugen

    Wurde an Apfelbäumen ein starker Schorfbefall festgestellt, ist es sinnvoll, das Falllaub zu zerkleinern – z. B. mit einem Rasenmäher. Das beschleunigt den Verrottungsprozess und verringert die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Infektion im kommenden Jahr.

  • Geranien selbst aussäen und pflegen

    Geranien sind nach wie vor eine der beliebtesten Balkonpflanzen, die in aufrechter oder hängender Form blühen. Für die Aussaat solltest du im Dezember beginnen. Verwende ein Zimmergewächshaus mit Anzuchterde, möglicherweise gemischt mit Sand, um optimale Keimbedingungen zu schaffen. Streue die Samen aus und bedecke sie leicht mit Erde, während du sie feucht halten. Bei Zimmertemperatur keimen die Samen nach wenigen Tagen. Sobald die Keimblätter sichtbar sind, pikiere die Pflanzen, spätestens jedoch nach zehn Tagen. Ein heller Standort ist in dieser Zeit entscheidend. Ab Mitte Mai, nach den letzten Frösten, kannst du die Geranien ins Freie pflanzen. Die Pflege umfasst regelmäßiges Gießen und alle zwei Wochen die Gabe von Flüssigdünger, um bis zum Frost eine üppige Blüte zu gewährleisten.

  • Vorbeugung gegen Feuerbrand im Garten

    Feuerbrand ist eine bakterielle Erkrankung, die sich durch das Absterben junger Triebspitzen bemerkbar macht. Neben Äpfeln und Birnen sind auch hochwachsende Cotoneaster und Glanzmispeln betroffen. In Regionen mit hohem Risiko solltest du stattdessen widerstandsfähige, immergrüne Pflanzen wie Stechpalme, Kirschlorbeer, Ölweide oder Immergrüner Schneeball wählen. Auch standortgerechte, laubabwerfende Gehölze können eine sinnvolle Alternative darstellen.

17.11.2026

  • Arbeit des Tages

    Fruchtmumien

    Unser Tipp für heute: Entfernt die Fruchtmumien.

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  • Optimale Lagerung von Obst und Gemüse

    Beachte, dass nicht alle Lagerfrüchte eine hohe Luftfeuchtigkeit vertragen. Zwiebeln, Knoblauch und Nüsse sollten daher an einem kühlen und trockenen Ort aufbewahrt werden, um ihre Haltbarkeit zu gewährleisten.

  • Wintergründüngung im Garten

    Für die Gründüngung im Herbst sind nun Winterwicke, Winterroggen und Winterweizen geeignete Pflanzen. Diese Sorten verbessern die Bodenqualität und fördern die Nährstoffversorgung für das kommende Gartenjahr.

18.11.2026

  • Arbeit des Tages

    Veredelungsstellen

    Viele Obstbäume wachsen nicht auf eigener Wurzel, sondern werden auf eine spezielle Unterlage veredelt. Durch die Kombination von Edelreis und unterschiedlich stark wachsenden Wurzelsystemen lässt sich das Wachstum gezielt beeinflussen. Wird die Unterlage allerdings zu tief eingepflanzt oder sackt der Baum mit der Zeit ab, kann die veredelte Sorte Bodenkontakt bekommen und eigene Wurzeln bilden. Dadurch verändert sich der Wuchs oft unerwünscht stark. Es lohnt sich daher, regelmäßig zu prüfen, ob die Veredelungsstelle weiterhin klar oberhalb der Bodenoberfläche liegt.

  • Reinigung von Pflanzgefäßen vor dem Winter

    Bevor du deine Pflanzgefäße für den Winter verstauen, solltest du diese gründlich säubern, insbesondere wenn du sie im kommenden Frühjahr neu bepflanzen möchten. Kunststoffgefäße können einfach mit einer milden Seifenlauge abgewaschen werden, um Pilzkrankheiten vorzubeugen. Holzkästen reinige mit einer Bürste, um Erde und Rückstände zu entfernen. Tontöpfe, die von Salzkristallen befallen sind oder Verfärbungen aufweisen, sollten über Nacht in Wasser eingeweicht und anschließend mit einer Essiglösung gereinigt werden.

  • Frostschutz für empfindliche Obstgehölze

    Jetzt ist es an der Zeit, frostempfindliche Obstbäume wie Aprikosen, Pfirsiche, Kiwis und Wein mit Reisig oder Reetmanschetten zu schützen. Besonders gefährdet sind junge Pflanzen. An sonnigen Wintertagen können die Temperaturen an der Rinde von Obstbäumen stark schwanken, was zu Schäden führen kann. Ein Kalkanstrich auf der Rinde hilft, Frostrisse zu vermeiden, da die reflektierende Wirkung des Weiß die Überhitzung der dunklen Rinde verhindert.

19.11.2026

  • Arbeit des Tages

    Grünkohl und Rosenkohl

    Es ist möglich, Grünkohl und Rosenkohl im Frost stehen zu lassen, da diese Gemüsesorten kälteresistent sind und sogar von leichtem Frost profitieren können. Der Frost kann den Geschmack von Grünkohl verbessern, da er die Stärke in Zucker umwandelt und dazu neigt, die Blätter milder zu machen.

  • Lagerung von Gemüse im Winter

    Der Zuckerhut, Kopfkohl, Wirsing, Chinakohl und Porree sollten jetzt mit den Wurzeln eingelagert werden. Eine Lagerung auf einem Holzregal ist ideal, wobei darauf zu achten ist, dass die Köpfe keinen Kontakt haben. Alternativ kannst du das Gemüse, ähnlich wie Zuckerhut, in einem frostfreien Raum aufhängen oder die Wurzeln in feuchtem Sand überwintern. Ohne Wurzeln besteht die Gefahr, dass die eingelagerten Pflanzen schnell austrocknen und unbrauchbar werden.

  • Bodenbedeckung für Gemüsebeete

    Schütze deine Gemüsebeete, die nicht mit Gründüngung bepflanzt sind, indem du sie mit Laub oder Stroh abdecken. Diese Maßnahme hilft, den Boden zu bewahren und das Auswaschen von Nährstoffen zu reduzieren.

20.11.2026

  • Arbeit des Tages

    Winterharte Balkonpflanzen

    Immergrüne und winterharte Balkonpflanzen: So bleibt dein Balkon auch im Winter lebendig

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  • Grünkohl und Rosenkohl im Garten belassen

    Die Pflanzen von Grünkohl und Rosenkohl kannst du im Garten belassen, da sie frostbeständig sind. Nach einer Frostperiode entwickeln beide Gemüsearten ein intensiveres Aroma, da die in ihnen enthaltene Stärke in Zucker umgewandelt wird. Dies verbessert den Geschmack erheblich.

  • Optimale Pflanzung von Obstbäumen

    Setze die Obstbäume so schnell wie möglich in die Erde. Um einen guten Kontakt zum Boden zu gewährleisten, ist ein leichtes Antreten des Erdreichs nach dem Pflanzen von Bedeutung. Unterstütze dies durch Einschlämmen. Mische die ausgehobene Erde gründlich mit Pflanzerde oder reifem Kompost, um das Anwachsen zu fördern. Zusätzlich kann ein Dauerdünger, wie Osmocote oder Plantacote, im Pflanzloch (20-50 g) platziert werden. Wähle für die Pfähle heimische Holzarten wie Esskastanie, Robinie, Fichte oder Kiefer. Verwende spezielle Baumanbinder aus dem Fachhandel, um den Baum und den Pfahl in einer liegenden Acht zu verbinden und Scheuerstellen zu vermeiden. Bei Wühlmausgefahr solltest du einen Drahtkorb nicht vergessen.

21.11.2026

  • Arbeit des Tages

    Neupflanzung von Obstbäumen

    Es ist wichtig, die Bäume schnell und sorgfältig zu pflanzen, damit sie gut anwachsen können. Eine leichte Verdichtung des Bodens nach dem Einpflanzen sorgt für einen besseren Bodenschluss. Diese Maßnahme sollte durch das Einschlämmen der Erde zusätzlich unterstützt werden. Eine gute Mischung des Aushubs mit Pflanzerde oder reifem Kompost kann das Anwachsen ebenfalls fördern. Zudem kann ein Langzeitdünger in das Pflanzloch eingebracht werden, um die Nährstoffversorgung zu unterstützen (z. B. Baumpower Plus). Bei der Auswahl der Stützpfähle empfiehlt es sich, auf heimische Holzarten zurückzugreifen, wie etwa Esskastanie, Robinie (häufig als Akazie angeboten), Fichte oder Kiefer. Für das fachgerechte Anbinden des Baumes gibt es im Handel spezielle Baumanbinder in verschiedenen Längen und Materialien. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass Baum und Pfahl in Form einer liegenden Acht gebunden werden, um Scheuerstellen zu vermeiden. Bei der Gefahr von Wühlmäusen sollte außerdem ein Drahtkorb um die Pflanze herum angebracht werden.

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  • Unkräuter im Winter mechanisch beseitigen

    Einige Unkräuter wie Vogelmiere und Franzosenkraut setzen ihr Wachstum auch bei kalten Temperaturen fort. Es empfiehlt sich, die Erde zwischen Stauden, Rosen und zweijährigen Blumen erneut aufzulockern. Entferne die unerwünschten Pflanzen und bedecke die freien Flächen anschließend mit Laub oder Mulch, um die Beete zu schützen.

  • Birnengitterrost beim Zierwacholder

    Walzenförmige Verdickungen am Stamm deines Zierwacholders sind ein Hinweis auf einen Befall durch den Birnengitterrost. Diese Wülste entwickeln sich im frühen Frühjahr und führen zur Bildung von Sporen, die benachbarte Birnbäume infizieren können. Ist dein Wacholder betroffen, bleibt dir nur der radikale Rückschnitt, um die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen.

22.11.2026

  • Arbeit des Tages

    Vorbeugung bei Apfelbäumen

    Entferne jetzt das heruntergefallene Laub und übrig gebliebenes Obst unter den Bäumen. In den Blättern überwintert der Schorferreger. Sobald im Frühjahr die ersten warmen Regenfälle kommen, werden die Pilzsporen aus dem Boden hochgeschleudert und können den jungen Austrieb infizieren.

  • Obstbäume schützen: Maßnahmen zur Vorbeugung

    Entferne die Fruchtmumien von deinen Obstbäumen, um eine erneute Ausbreitung der Krankheitserreger zu verhindern. Achte darauf, diese nicht im Kompost zu entsorgen, sondern bringe sie stattdessen zum Restmüll.