Aktuelle Tipps vom Schacht Team

Alle Tipps aus TippDesTages.xlsx · Kalenderwoche 36 (2026).

31.08.2026

  • Arbeit des Tages

    Soll Wallnusslaub auf den Kompost?

    Walnussblätter verrotten sehr schlecht und sehr langsam. Daher ist ein herkömmlicher Kompost hier kaum der richtige Platz. Zudem erhält man sauren Kompost, der auch nicht für jede Pflanzenart geeignet ist.

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  • Bepflanzung von Tuffsteinen

    Für die Bepflanzung sind Tuffsteine mittlerer Härte ideal, da weichere Steine zu schnell zerfallen und härtere nicht genügend Wasser speichern können. Mit einer Bohrmaschine kannst du zusätzliche Löcher anbringen, indem du in kreisenden Bewegungen arbeiten und die Öffnungen nach außen hin vergrößern. Die Löcher sollten etwa 8 cm tief und 3 cm im Durchmesser sein. Nach dem Bohren spüle die Löcher mit Wasser aus und wässern den Stein gründlich. Teile bei Bedarf die Ballen von Alpenpflanzen, um sie in die Löcher einzupassen. Verwende ein sandiges Substrat zum Auffüllen und fixiere die Pflanzen mit kleinen Steinchen oder Sphagnum-Moos. Achte darauf, bei empfindlichen Pflanzen wie bestimmten Androsace keine Sphagnum zu verwenden. Die Bewässerung hängt von der Größe des Steins und der Umgebung ab; in der Hitze kann alle zwei Tage gegossen werden. Im Winter sollte der Stein mit Vlies geschützt und gelegentlich gewässert werden. Von März bis Mai kannst du bis zu dreimal Flüssigdünger geben. Geeignete Pflanzen sind unter anderem Mannschild, Dionysien und kleinere Glockenblumen, während Hauswurze weniger gut gedeihen. Zwergsträucher wie Felsen-Moltkie und Kreuzdorn sind ebenfalls empfehlenswert.

  • Dahlien für einen herbstlichen Strauß

    Einige Dahlien blühen noch prachtvoll. Wenn du sich einen Strauß ins Haus holen möchten, beachte bitte folgende Hinweise: Die besten Zeiten zum Schneiden sind die kühlen Morgen- oder Abendstunden. Wähle ausschließlich vollständig geöffnete Blüten aus und entferne alle Nebenknospen. Diese werden in der Vase nicht aufblühen und können die Lebensdauer der Hauptblüten beeinträchtigen.

01.09.2026

  • Arbeit des Tages

    Händewaschen nach der Gartenarbeit

    Mit einem Stück Seife lässt sich bei der Gartenarbeit Schmutz unter den Fingernägeln vermeiden. Einfach vor der Arbeit mit den Nägeln über ein Stück Seife kratzen. Kein Dreck unter den Nägeln, einfache Reinigung der Hände.

  • Einsatz von Gründüngung im Garten

    Nach der Ernte kannst du nun Gründüngung auf den frei gewordenen Beeten aussäen. Im Handel finde eine Vielzahl an unterschiedlichen Samenmischungen, die du für diesen Zweck nutzen können.

  • Beerensträucher im Spalier ziehen

    Erwäge, Beerensträucher als Spalier zu kultivieren? Dafür spanne zwei bis vier Drähte in einer Höhe von etwa 1,80 m. Befestige an diesen Drähten drei bis fünf starke Triebe, die du zuvor an den Seiten gekürzt haben, in einem Fächerformat. Entferne alle anderen Triebe am Boden, und reiße nachwachsende Bodentriebe ab. Beachte, dass nach 6 bis 7 Jahren die Triebe, die das Gerüst bilden, durch neue Triebe ersetzt werden sollten. Lass daher rechtzeitig geeignete Ersatztriebe stehen.

02.09.2026

  • Arbeit des Tages

    Birnenknospenstecher

    Der Schädling legt seine Eier im September und Oktober einzeln in die Laub- und Fruchtknospen des Birnbaumes, vereinzelt auch am Apfelbaum ab.

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  • Kohlhernie im Garten erfolgreich behandeln

    Befallene Pflanzen, die an ihren Wurzelhälsen Wucherungen aufweisen, sollten nicht kompostiert werden. Stattdessen ist es notwendig, diese Pflanzen zu entsorgen. Auf der betroffenen Fläche empfiehlt es sich, Algenkalk auszubringen. In den darauffolgenden drei bis vier Jahren solltest du dort auf das Pflanzen von Kohlgewächsen verzichten.

  • Wildstauden für Vögel stehen lassen

    Es ist ratsam, die Samenstände von Wildstauden im Garten zu belassen. Diese bieten Vögeln eine wertvolle Nahrungsquelle und unterstützen zudem die natürliche Verbreitung der Pflanzen. Daher sollten auch Wildhecken in dieser Zeit nicht geschnitten werden.

03.09.2026

  • Arbeit des Tages

    Kohlschädlinge erkennen und vorbeugen

    Achte regelmäßig auf deine Kohlpflanzen, denn verschiedene Schädlinge können ihnen schnell zusetzen. Ihre Eier legen sie bevorzugt auf der Unterseite der Blätter ab. Wer die Pflanzen häufig kontrolliert, entdeckt einen Befall rechtzeitig und kann frühzeitig eingreifen.

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  • Tipps zur Obsternte und Lagerung

    Bei der Obsternte solltest du einige wichtige Punkte beachten. Farbige Apfelsorten ernte am besten zwei- bis dreimal. Die ersten beiden Ernten eignen sich gut für eine längere Lagerung, während die letzte Ernte schnell verbraucht oder nur kurz gelagert werden sollte. Vermeide es, weiches Steinobst mit den Fingern zu drücken, um Verletzungen zu vermeiden. Äpfel und Birnen hebe mit der Handinnenfläche an und drehen sie vorsichtig ab. Ernte stets früh am Morgen, um die Kühle der Nacht zu nutzen. Lagere die Früchte bei 2 bis 5 °C und einer Luftfeuchtigkeit von etwa 80 %. Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, stelle einen Eimer Wasser in den Lagerraum.

  • Gras als effektives Mulchmaterial

    In dieser Jahreszeit produziere beim Rasenmähen große Mengen an Schnittgut. Nutze dieses Material großzügig, um Gemüse- und Staudenbeete zu mulchen, was dazu beiträgt, den Boden feucht zu halten. Achte darauf, dass die Mulchschicht nicht dicker als 5 cm ist. Lass den restlichen Grasschnitt einige Tage an der Luft trocknen, bevor du ihn auf den Kompost geben, um Fäulnis zu vermeiden.

04.09.2026

  • Arbeit des Tages

    Stark blutende Bäume schneiden

    Stark blutende Bäume schneiden Bis etwa Mitte September kann man noch stark blutende Bäume wie die Walnuss schneiden. Würde man sie im Frühjahr schneiden, wenn sie voll im Saftfluss steht, kann das zu einer Schwächung des Baumes aufgrund des starken Wasserverlustes führen. Außerdem ist die Wundverheilung jetzt noch besser.

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  • Schnittzeit für blutende Bäume

    Bis etwa zur Mitte des Septembers kannst du stark blutende Bäume wie die Walnuss schneiden. Ein Schnitt im Frühjahr, während der Saftfluss stark ausgeprägt ist, kann zu einem erheblichen Wasserverlust führen, was den Baum schwächen könnte. Zudem erfolgt die Wundverheilung in dieser Zeit effizienter.

  • Rasen im September ansäen

    Solltest du im Frühjahr keinen Rasen angelegt haben, bietet sich im September die Möglichkeit dazu. Bereite die Fläche vor, indem du sie ebnen und gegebenenfalls den Boden mit organischem Volldünger anreichern. Verteile die Grassamen gleichmäßig, arbeite sie leicht ein und bewässere die Fläche. Zum Schutz vor Vogelfraß kannst du ein Netz oder ein Vlies verwenden.

05.09.2026

  • Arbeit des Tages

    Herbstbepflanzung

    Der Pflanzenarzt René Wadas zeigt im ZDF Fernsehgarten, wie Sie die Frühblüher-Zwiebeln schon jetzt unter der Herbstbepflanzung unterbringen.

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  • Immergrüne Pflanzen im Herbst setzen

    Der Herbst bietet sich hervorragend an, um immergrüne Gehölze zu setzen oder umzupflanzen. Zu dieser Jahreszeit haben die Pflanzen die Möglichkeit, vor dem Winter genügend Wasser aufzunehmen. Achte darauf, dass die Wurzelballen während der warmen Tage nicht austrocknen. Gieße bei Bedarf ausreichend, um das Wachstum zu fördern.

  • Gemüse für die Blanchierung vorbereiten

    Um die inneren Blätter der meisten Endiviensorten aufzuhellen, solltest du diese rechtzeitig zusammenbinden. Für Bleichsellerie ist es notwendig, die Pflanzen mit Erde anzuhäufeln. Gemüseartischocken kannst du zusätzlich in schwarze Folie oder Wellpappe wickeln, um den Bleicheffekt zu unterstützen.

06.09.2026

  • Arbeit des Tages

    Buchsbaum vermehren

    Unser Tipp für heute: Wie wird ein Buchsbaum vermehrt.

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  • Erntezeit für Holunderbeeren

    Die Ernte der Holunderbeeren erfolgt, sobald sie eine blauschwarze Färbung erreicht haben. Nach dem Pflücken solltest du die Beeren umgehend verarbeiten. Dazu entferne die Früchte vorsichtig mit einer Gabel von den Dolden. Beachte, dass rohe Holunderbeeren das giftige Glykosid Sambunigrin enthalten, das beim Erhitzen jedoch zerstört wird.

  • Holundergelee selbst herstellen

    Wenn du keinen Holunderbaum im Garten haben, schaue sich in deiner Umgebung nach einem Holunderbusch um, denn die Sorte 'Haschberg' ist besonders ertragreich. Holundergelee ist eine geschätzte Spezialität, während Holundersaft im Winter bei Husten helfen kann. Für die Zubereitung des Gelees benötige etwa zwei Teile Holunder und ein Teil säuerlichen Apfel, in kleine Stücke geschnitten. Anstelle von Gelierzucker kann Pektin verwendet werden. Für 500 g Früchte und 500 g Zucker sind 12 bis 14 g Apfelpektin sowie 3 bis 9 g Apfelsäure nötig. Vermische etwa 60 g Zucker mit Pektin und Apfelsäure, und füge diese Mischung erst hinzu, wenn die Hauptmasse mit Zucker kocht. Nach 2 bis 3 Minuten kannst du eine Gelierprobe durchführen.