Blattläuse mit Orangenöl bekämpfen: Anwendung & Tipps
Blattläuse und Milben schwächen junge Triebe – doch die Chemiekeule willst du vermeiden? Orangenöl kann deine Pflanzen schonend entlasten und riecht angenehm.
Der Pflanzenarzt René Wadas empfiehlt Orangenöl als natürliche Alternative zu Pflanzenschutzmitteln. Hier erfährst du, wie die Anwendung gelingt – von Mischung bis Sprühtechnik.
Warum Orangenöl?
Orangenöl ist nicht nur angenehm im Duft, sondern auch eine umweltfreundliche Alternative zu chemischen Pflanzenschutzmitteln. Es kann effektiv gegen viele Schädlinge wirken, die Deinen Pflanzen schaden. Besonders, wenn Du Gemüse, Obst oder Kräuter anbaust, möchtest Du ja bestimmt vermeiden, dass Chemikalien in Deinem Essen landen. Orangenöl bietet hier eine tolle Lösung, weil es natürlich ist und trotzdem stark genug, um ungebetene Gäste wie Blattläuse oder Milben loszuwerden.
Wie wird Orangenöl angewendet?
Die Anwendung ist dabei ganz einfach. Du kannst ein paar Tropfen Orangenöl in Wasser mischen und das Ganze in eine Sprühflasche füllen. Danach sprühst Du die Mischung direkt auf die betroffenen Pflanzen. Es ist wichtig, dass Du auch die Unterseiten der Blätter erreichst, weil sich dort oft viele Schädlinge verstecken. Wiederhole das Ganze nach ein paar Tagen, wenn Du merkst, dass noch nicht alle Plagegeister verschwunden sind.
Natürlich und nachhaltig
René Wadas betont, wie wichtig es ist, auf natürliche Alternativen zurückzugreifen, um sowohl die Umwelt zu schützen als auch gesunde Lebensmittel zu genießen. Mit Orangenöl kannst Du also nicht nur Deine Pflanzen retten, sondern auch einen Beitrag dazu leisten, die Natur sauber zu halten.
Probier es doch einfach mal aus! Deine Pflanzen werden es Dir danken.
Der Pflanzenarzt René Wadas erklärt in der WDR-Sendung “Kölner Treff”, dass Orangenöl als natürliches Mittel bei Pflanzen gegen Schädlinge angewendet werden kann, um gerade Lebensmittel nicht mit Chemikalien zu belasten.
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Häufige Fehler bei der Anwendung gegen Blattläuse
- Sprühe befallene Triebe gründlich ein und vergiss die Blattunterseiten nicht, weil sich dort viele Läuse und Milben sammeln.
- Wende natürliche Mittel nicht in praller Sonne oder bei großer Hitze an, damit Blätter nicht unnötig belastet werden.
- Kontrolliere die Pflanzen nach wenigen Tagen erneut und wiederhole die Behandlung bei Bedarf, statt nur einmal zu sprühen.
Passende Produkte
Ergänzend passt dazu der Ratgeber Mehltau bei Gurken natürlich bekämpfen. Für die nächsten Schritte kann auch Thymian im Gemüsegarten hilfreich sein.