Tierische Schädlinge im Garten
Tierische Schädlinge können im Garten schnell zum großen Problem werden. Sie schädigen Blätter, Wurzeln, Früchte und sogar ganze Pflanzen. Doch mit dem richtigen Wissen und etwas Geduld kannst Du die verschiedenen Plagegeister erkennen, vorbeugen und sogar auf natürliche Weise bekämpfen. Lass uns gemeinsam einen ausführlichen Blick auf wichtige Schädlinge werfen, wie sie aussehen, wie sie wirken und was Du gegen sie tun kannst.
Warum sind tierische Schädlinge problematisch?
Viele Schädlinge wie Blattläuse, Raupen oder verschiedene Käfer lieben das milde Klima Deines Gartens. Sie vermehren sich dort oft rasant. Besonders in warmen, trockenen Jahren gibt es von manchen Arten besonders viele. Wichtig zu wissen ist, dass die meisten Schädlinge nicht nur fressen, sondern auch Krankheiten übertragen oder Pflanzen insgesamt schwächen. Das Ergebnis: Weniger Ertrag, verkümmerte Pflanzen und unschöne Blätter oder Früchte.
Ein Überblick über häufige Schädlinge
Zu den bekanntesten tierischen Schädlingen zählen:
- Apfelwickler und Pflaumenwickler, die mit ihren Maden die Früchte durchbohren.
- Die Kirschfruchtfliegenmade, die Kirschen unverkäuflich macht.
- Dickmaulrüssler, dessen Larven an den Wurzeln fressen.
- Blattläuse und Blutläuse, die Blätter schwächen und Krankheiten übertragen.
- Engerlinge von Gartenlaub- und Junikäfer, die Wurzeln vernichten.
- Frostspanner, deren Raupen im Frühjahr Blätter abfressen.
- Gespinstmotten, deren Larven ganze Sträucher weben und entlauben.
- Johannisbeerblasenlaus und Rebenpockenmilbe – Winzlinge, die Frucht und Laub schädigen.
- Nacktschnecken, die in feuchten Nächten Gemüse dezimieren.
- Thripse, Trauermücken und deren Larven, die Blätter oder Wurzeln befallen.
- Weidenbohrer, ein gefährlicher Holzschädling an Bäumen.
- Buchsbaumzünsler und Kastanienminiermotte, die ihre Wirtsbäume aushöhlen.
- Spinnmilben und Schmierläuse, oft an Zimmer- und Kübelpflanzen.
All diese Tiere sind verschieden, aber sie haben gemeinsam, dass sie Deinen Garten schnell in Mitleidenschaft ziehen können.
Pflanzenschutz mit natürlichen Mitteln
Zum Glück musst Du nicht gleich zu chemischen Spritzmitteln greifen! Die Firma Schacht bietet viele natürliche und biologische Produkte gegen die oben genannten Schädlinge. Zum Beispiel helfen Nützlinge wie Schlupfwespen, spezifische Pflanzenextrakte oder natürliche Öle. Oft gibt es auch mechanische Maßnahmen – wie Leimringe, Barrieren oder das gezielte Absammeln.
Vorbeugen ist besser als Heilen!
Neben der direkten Bekämpfung ist es sinnvoll, Deinen Garten möglichst attraktiv für Nützlinge zu machen. Lockpflanzen, eine vielfältige Bepflanzung und das Vermeiden von Monokulturen helfen Dir, das Gleichgewicht zu erhalten. Greife nur im Notfall zu Spezialprodukten und informiere Dich gut, damit Du den Garten dauerhaft gesund hältst.
Fazit
Im Garten begegnen Dir viele tierische Schädlinge – doch mit Geduld, Aufmerksamkeit und den richtigen natürlichen Methoden kannst Du sie in den Griff bekommen. Schau immer wieder genau hin, suche nach ungewöhnlichen Fraßspuren und handle rechtzeitig, damit Dein Garten ein fruchtbarer, blühender und widerstandsfähiger Lebensraum bleibt.
Der Pflanzenarzt spricht in seiner Sprechstunde über die häufigsten Schädlinge und gibt Tipps. Wenn du keine Lust hast, dir das ganze Video anzusehen, kannst du auf unserer Homepage auch gezielt nach deinen Plagegeistern suchen.