Kein frisches Leitungswasser für Pflanzen!

Kein frisches Leitungswasser für Pflanzen!

Warum du kein frisches Leitungswasser für deine Pflanzen benutzen solltest

Wenn du deine Pflanzen wirklich gesund und glücklich halten willst, dann solltest du unbedingt vermeiden, ihnen frisches Leitungswasser zu geben. Viele Menschen wissen gar nicht, wie sehr das Wasser aus dem Hahn den Pflanzen schaden kann. Vielleicht fragst du dich jetzt, was eigentlich so schlimm daran ist, Leitungswasser zu benutzen. Der Pflanzenarzt René Wadas erklärt es ganz einfach: Das frisch gezapfte Leitungswasser enthält oft jede Menge Kalk und Chlor und ist meistens einfach zu kalt für Pflanzenwurzeln. Wenn du deinen Pflanzen regelmäßig dieses Wasser gibst, können sie auf Dauer gelb werden, schlecht wachsen und Wurzelprobleme bekommen. Gerade empfindliche Zimmerpflanzen oder dein geliebtes Basilikum reagieren da sehr sensibel.

Was passiert, wenn du Leitungswasser nutzt?

Zuerst einmal bildet sich durch das viele Kalk eine Schicht an den Wurzeln und in der Erde. Das sieht man dann als weiße Kruste oben im Topf. Das ist nicht schön und die Nährstoffe kommen nicht mehr richtig an die Pflanze. Zusätzlich trocknet frisches, kaltes Wasser die empfindlichen Wurzeln aus, gerade nach dem Gießen, weil das Wasser die Temperatur im Topf stark absenkt. Auch Chlor ist für Pflanzen nicht gut – es greift das Bodenleben an und kann viele nützliche Mikroorganismen abtöten. Diese kleinen Helfer brauchst du aber unbedingt für gesunde Erde.

Was kannst du stattdessen machen?

Am besten lässt du dein Leitungswasser immer erst mindestens 24 Stunden stehen, bevor du damit gießt. So kann sich das Chlor verflüchtigen und das Wasser nimmt die Raumtemperatur an. Wenn du kannst, benutze lieber Regenwasser, das ist das Beste für deine Pflanzen. Und wenn du den Boden und das Bodenleben in deinen Töpfen und Beeten wieder aufbauen und pflegen möchtest, dann gibt es dafür gute, biologische Helfer. Damit unterstützt du die Pflanzen zusätzlich dabei, auch kleine Fehler beim Gießen besser zu verkraften.

Natürliche Mittel für gesunde Pflanzen

Wenn dich ständiges Kalkproblem oder schlechtes Wachstum ärgert und du deinen Pflanzen auf natürliche Weise helfen möchtest, kannst du biologische Pflanzenstärkungsmittel nutzen. Zum Beispiel hilft dir das Produkt Bio-Pflanzenspray für mehltau-anfällige Pflanzen, wenn deine Pflanzen durch kalkhaltiges Wasser anfällig für Mehltau werden. Um das Bodenleben gezielt zu fördern und den Boden aktiv zu unterstützen, gibt es Bio-Bodenaktivator.

Suchst du eine starke, ganzheitliche Kur für deinen Rasen, ist die Rasen Aktivkur sehr hilfreich, weil sie den Boden und die Microorganismen stärkt, so dass der Rasen robuster wird und weniger Probleme durch falsches Gießen bekommt.

Zusätzliche Tipps für deinen Pflanzenalltag

Achte darauf, dass du deine Pflanzen immer mit Wasser in Zimmertemperatur gießt, egal ob drinnen oder draußen. Fülle die Gießkanne einen Tag bevor du gießen möchtest und stelle sie an einen warmen Platz. Wenn du das Gefühl hast, dass der Boden deiner Topfpflanzen ausgelaugt oder verdichtet ist, kannst du einmal den Bio-Bodenaktivator verwenden, um das Bodenleben wieder in Schwung zu bringen. So bekommst du lockerere Erde, die Wasser und Nährstoffe besser speichern kann. Und denk auch daran, regelmäßig abgestorbene Blätter zu entfernen und auf Schädlinge zu achten, damit Krankheiten gar nicht erst entstehen.

Fazit

Du siehst, frisches Leitungswasser ist nicht optimal für deine Zimmer- und Gartenpflanzen. Mit einfachen Tipps und den richtigen, natürlichen Ergänzungen sorgst du dafür, dass deine grünen Lieblinge gesund bleiben, schöne Wurzeln ausbilden und dich lange mit ihrem Wachstum erfreuen!

Kein frisches Leitungswasser für Pflanzen!