Ackerschachtelhalm richtig anwenden: Stärkung gegen Pilzkrankheiten

Pilzkrankheiten wie Echter und Falscher Mehltau, Kraut- und Knollenfäule, Rost oder Schorf setzen vielen Gartenpflanzen zu. Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense) liefert Kieselsäure, die Zellwände festigt und die Abwehr stärkt.

Hier erfährst du, wie du Tee, Kaltwasserauszüge, Brühen und Jauchen richtig ansetzt und anwendest – und worauf du wegen Verwechslungsgefahr mit Sumpfschachtelhalm achten musst.

Wichtig bei Ackerschachtelhalm

  • Der Pilz überdauert oft in Wurzelresten; entferne Befallsherde konsequent und tiefgründig.
  • Vermeide unnötige Verletzungen an Stängeln und arbeite mit sauberem Werkzeug.
  • Stärke betroffene Kulturen vorbeugend, wenn der Befallsdruck im Beet hoch ist.

Ackerschachtelhalm Equisetum arvense

  • Anwendung: zur Gesunderhaltung und Stärkung von pilzanfälligen Pflanzen
  • Zubereitung: Tee, Kaltwasserauszüge, Brühen, Jauchen

Klassiker in der Pflanzenpflege, und ebenso bekannt als traditionelle Arzneipflanze. Vorsicht: Verwechslungsgefahr mit dem giftigen Sumpfschachtelhalm ( Equisetum palustre )! Dieser ist für Weidetiere giftig und sollte auch nicht vom Menschen verzehrt werden.

Zubereitungen aus Schachtelhalm versorgen die Pflanze mit Kieselsäure: Das härtet die Zellwände und macht Schädlingen im Wortsinn das Leben schwer. Die in Ackerschachtelhalm enthaltene Kieselsäure festigt das Pflanzengewebe und erhöht so die Widerstandsfähigkeit gegen Echten und Falschen Mehltau, Kraut- und Knollenfäule, Rost und Schorf.

Tipps zum Umgang mit Ackerschachtelhalm in der Sendung NDR “DAS”:

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Biologische Pflanzenstärkung mit Schacht

Schacht bietet mehrere biologische Mittel für pilzanfällige Pflanzen. Das fertige Spray stärkt mehltau-anfällige Pflanzen natürlich und unterstützt die Abwehr gegen Echten und Falschen Mehltau. Der Bio-Pflanzenspray für mehltau-anfällige Pflanzen 500 ml ist dafür entwickelt. Bei mehltau-anfälligen Pflanzen unterstützt das Spray die natürliche Abwehr.

Wirkungsweise im Überblick

Die natürlich enthaltene Kieselsäure lagert sich in den Zellwänden ab, macht sie fester und erschwert Pilzsporen das Eindringen. Spritz- und Konzentrat-Varianten lassen sich je nach Kultur wählen – von Rosen über Gemüse bis zu Obstgehölzen.