Algenkalk gekörnt richtig anwenden: Wirkung & Dosierung

Dein Boden bringt wenig Ertrag, Nährstoffe sind kaum verfügbar und der pH-Wert ist zu niedrig? Algenkalk gekörnt stabilisiert den pH, belebt das Bodenleben und verbessert Geschmack und Ertrag.

Hier erfährst du, wie du den Naturkalk für Gemüse- und Blumenbeete, Rasen, Obstgehölze und Reben richtig dosierst und anwendest – staubarm, gut einzuarbeiten und zu jeder Jahreszeit.

Algenkalk gekörnt

Algenkalk gekörnt dient zur Ertrags- und Geschmackssteigerung von Früchten und Gemüse. Erhöht die Nährstoffverfügbarkeit und aktiviert das Bodenleben. Reines Naturprodukt aus fossilen Meeresablagerungen von Algen. Kohlensauerer Kalk 90 aus Kreide aus Naturlagerstätten, gekörnt.

Art Nr: 1alka920

Größe: 20 kg

-100% Kreide aus Naturlagerstätten

-Kohlensaurer Kalk 96 aus Kreide, 96% CaCO₃

Nährstoffe/Nebenbestandteile: 54% basisch wirksame Bestandteile

Pflanzenspektrum: Gemüse- und Blumenbeete, Rasenflächen, Rebanlagen, Obstbäume und Sträucher

-leichte Böden (sandig): 1-mal jährlich ca. 50 g/m²

-schwere Böden (lehmig): 1-mal jährlich ca. 100 g/m²

-saure Böden (pH < 5,5): leicht (sandig) 1x 200-250 g/m²

-schwer (lehmig) 1x 300-400 g/m²

-zu jeder Jahreszeit möglich

-bester Zeitpunkt: Herbst, Winter oder Frühjahr

-mit der Hand gleichmäßig verteilen

-anschließendes Einarbeiten empfehlenswert

-Aufwandmenge richtet sich nach dem Pflanzenbestand und pH-Wert des Bodens

-Bodenuntersuchung LUFA oder Bodentester aus Fachhandel

-älteste natürliche Düngung

-Kalkdefizit im Boden entsteht durch Verbrauch durch die Pflanze oder durch Auswaschung

-Granulat im Boden sofort löslich und staubt nicht

-gute Einarbeitbarkeit

-stabile Krümelstruktur, verbessert Bodenbelüftung

-nicht anwenden bei kalkempfindlichen Pflanzen (Moorbeetpflanzen)

Woran du den Kalkbedarf erkennst

Typische Anzeichen für zu saure Böden sind ein pH-Wert unter 5,5, kümmerlicher Wuchs trotz Düngung, geringe Erträge sowie Moosbildung im Rasen. Nährstoffe bleiben im Boden gebunden und stehen den Pflanzen schlechter zur Verfügung, die Bodenstruktur ist oft instabil. Eine Bodenuntersuchung (z. B. LUFA oder ein Bodentester aus dem Fachhandel) zeigt dir den pH-Wert und hilft, die richtige Aufwandmenge festzulegen.

Richtige Anwendung und Dosierung nach Kultur

Streue Algenkalk gekörnt gleichmäßig von Hand aus und arbeite ihn anschließend flach ein; danach wässern beschleunigt die Lösung im Boden. In Gemüse- und Blumenbeeten sowie auf Rasen, unter Obstgehölzen und in Rebanlagen gilt: auf leichten (sandigen) Böden 1-mal jährlich ca. 50 g/m², auf schweren (lehmigen) Böden 1-mal jährlich ca. 100 g/m². Bei stark sauren Böden (pH < 5,5) einmalig erhöhen: leicht 200–250 g/m², schwer 300–400 g/m². Die Ausbringung ist ganzjährig möglich, am besten im Herbst, Winter oder Frühjahr. Verteile den Kalk nicht auf die Blätter und meide kalkempfindliche Moorbeetpflanzen (z. B. Rhododendron, Heidelbeere); halte dort Abstand zum Wurzelbereich.

Praxis-Tipps für gleichmäßige Ergebnisse

Die Aufwandmenge richtet sich immer nach Pflanzenbestand und pH-Wert. Beispiel: Für 10 m² leichter Boden benötigst du etwa 0,5 kg (10 × 50 g), für 10 m² schwerer Boden ca. 1,0 kg. Das staubarme Granulat lässt sich gut einarbeiten, fördert eine stabile Krümelstruktur und verbessert die Bodenbelüftung. Achte darauf, nicht zu hoch zu dosieren: Ein zu hoher pH kann Spurennährstoffe fixieren (mögliche Chlorosen/Blattaufhellungen). Prüfe den pH-Wert regelmäßig und passe die jährliche Gabe entsprechend an.

Weitere passende Ratgeber: Nährstoffe, Algenkalk Pulver.