Klimafeste Rosen – Jetzt Pflanzen
Die Rose ist eine Gewinnerin im Klimawandel. Mit der richtigen Standort- und Sortenwahl hast du lange Freude im Garten . Nebenbei ist die Rose pflegearm . Der Klimawandel bringt Hitzeso mmer und Dürren aber auch Starkregen . Während die meisten anderen Pflanzen längst die Blätter hängen lassen, zeigt die Königin der Blumen ihre Stärken.
Berücksichtigung der Standortwahl
Der Standort im Garten wird für Rosen immer wichtiger. Denn am richtigen Standort sind Rosen wenig krankheitsanfällig und ausgesprochen pflegeleicht im Umgang. Und auch bei Trockenheit können Rosenbesitzer beruhigt in den Urlaub fahren. Rosen wachsen in gut durchlüfteten und etwas kühleren Beeten besser und sind mit weniger Hitzestress auch weniger anfällig für Krankheiten. Eine zusätzliche Mulchschicht dient der Feuchtigkeitsspeicherung. B ei großer Hitze stellen nämlich viele Rose ns orten das Wachstum ein. An Standorten mit stauender Hitze müssen Ros en ihre innere Temperatur regulieren . Sie regulieren diese durch die Steigerung ihrer Verdunstung. Aus diesem Grund sind ihre Spaltöffnungen auf der Blattunterseite zum Gasaustausch dauerhaft geöffnet. Leider nutzen die Mehltaupilze diese Eintrittstore zur Invasion. Je trockener und heißer der Standort, desto mehr werden auch Spinnmilben im Sommer zum Problem, die dort perfekte Bedingungen vorfinden.
Hitzetoleranz
Rosen sind in der Lage, hohe Temperaturen zu überstehen, ohne dass ihre Blüten verbrennen oder die Farben verblassen. Sie sind ideal für heiße Sommer und bieten Farbe und Schönheit, selbst unter extremen Bedingungen. Frisch gepflanzte bzw. in Töpfen stehende Rosen benötigen in Trockenperioden natürlich trotzdem regelmäßige Bewässerung. Gartenrosen können sich ca. ab dem zweiten Standjahr im Regelfall gut selbst versorgen und sind anderen Pflanzen damit weit überlegen.
Staunässe
Rosen kommen auch mit sehr viel Wasser zurecht. Falls doch einmal die Blüten verfaulen sollten, weil es zu viel und zu lange geregnet hat, dann sollte man die Blüten zurückschneiden. Moderne Rosenzüchtungen erfreuen dann in der Regel mit einer zweiten Blüte im Spätsommer. Da zu dieser Zeit die meisten anderen Blumen bereits verblüht sind, werden Rosen für Bienen und andere Insekten ausgesprochen interessant und eine lohnende Nahrungsergänzung
Tiefes Wurzelsystem
Klimafeste Rosen haben oft ein tiefreichendes Wurzelsystem, das es ihnen ermöglicht, Wasser aus tieferen Bodenschichten zu erreichen, was besonders in trockenen Perioden von Vorteil ist .
Sortenwahl
Die Sortenwahl wird in Zukunft entscheidend sein: Neben Krankheits- und Schädlingsresistenz zählen Trockenheitsresistenz, Hitzetoleranz und hitzefeste Blüten. Rosen sind gut an trockene Bedingungen angepasst, doch nicht jede Sorte kommt mit extremen Bedingungen zurecht. Daher wird die Auswahl der passenden Rosensorten wichtiger, damit Rosengärten auch bei Hitze gut wachsen und zuverlässig blühen. Am einfachsten bestellt man seine Rosen in einer Rosen- oder Baumschule, denn dort findet man die passende Sorte für den eigenen Garten – und hat lange Freude daran .
Pflanzzeitpunkt
Idealerweise werden Rosen ab Herbst in wurzelnackter Form gepflanzt. Das bringt einige Vorteile mit sich. Zum einen besteht eine größere Sortenauswahl und die Pflanzen sind günstiger. Zum anderen können die Wurzeln direkt mit dem Gartenboden in Kontakt kommen und schnell anwurzeln. So erhält man schon im Frühjahr eine kräftige Pflanze.
Bodenverbesserung
Kompost in den Boden einarbeiten. Das organische Material speichert Wasser und liefert gleichzeitig Nährstoffe an die Pflanzen. Auch der richtige Dünger sorgt dafür, dass sich den ganzen Sommer über üppige Blüten bilden.